Interoperabilität entsteht nicht in der Integration

Interoperabilität entsteht nicht in der Integration, sondern in der Anforderungsarbeit, Jahre vorher – durch Menschen, die sich über Systemkontext, Randbedingungen und Schnittstellen verständigt haben. Wer diese drei Dinge früh klärt, bekommt Systeme, die sich nicht nur verbinden, sondern verstehen. Wer sie offen lässt, entdeckt die Lücken erst, wenn die Systeme zum ersten Mal miteinander reden sollen.

Im letzten Teil der Reihe zieht Stefan Wellhausen, Branchenaccount Manager für Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, die Quintessenz und beantwortet die Frage, die nach so einer Reihe immer kommt: Womit fangen wir an?

Video: Interoperabilität entsteht nicht in der Integration · SOPHIST GmbH

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MBSE ist kein Tool-Projekt

MBSE ist kein Tool-Projekt. Modellbasiertes Systems Engineering legt das Systemwissen nicht in verteilten Dokumenten ab, sondern in einem gemeinsamen Systemmodell, in dem Anforderungen, Struktur, Verhalten und Schnittstellen verknüpfte Elemente sind. So werden Lücken und Widersprüche im Verbund sichtbar, bevor sie im Einsatz auffallen. Eine Modellierungslizenz allein leistet das nicht: Ein Modell mit vagen Anforderungen ist ein vages Modell mit besseren Bildern.

Im Video baut Stefan Wellhausen, Branchenaccount Manager für Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, das Szenario aus den ersten beiden Teilen der Reihe als Systemmodell auf und zeigt, welche Fragen das Modell stellt, die ein Lastenheft nie stellen würde.

https://youtu.be/4opN_zgSsxQ

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Requirements Engineering ist kein Papierkram

Requirements Engineering ist kein Papierkram. Es ist das systematische Ermitteln, Herleiten, Vermitteln und Verwalten von Anforderungen – mit dem Ziel, das Risiko zu senken, am Ende ein System zu bekommen, das die Bedürfnisse der Beteiligten nicht erfüllt. Entscheidend ist dabei nicht die Menge der Anforderungen, sondern ihre Qualität. Denn eine vage Anforderung ist gefährlicher als eine fehlende: Sie sieht so aus, als wäre das Thema erledigt.

Im Video zeigt Stefan Wellhausen, Branchenaccount Manager für Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, am Beispiel eines Verteidigungsvorhabens, was passiert, wenn mehrere Auftragnehmer dieselbe unscharfe Anforderung umsetzen, und wie eine Satzschablone die Lücken schließt.

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Interoperabilität ist kein Technikproblem

Interoperabilität entsteht nicht dadurch, dass Systeme technisch verbunden sind, sondern dadurch, dass sie dieselben Begriffe, Formate und Zuständigkeiten verstehen. Entschieden wird das nicht in der Integration, sondern Jahre vorher im Requirements Engineering. Denn jedes System tut exakt das, was in seiner Spezifikation steht. Nur steht in den Spezifikationen verschiedener Vorhaben oft nicht dasselbe.

Im Video zeigt Stefan Wellhausen, Branchenaccount Manager für Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, an einem Szenario aus Aufklärungsdrohne, Gefechtsstand, Raketenartillerie und Kampfpanzer, an welchen Stellen ein Systemverbund bricht, obwohl alle Systeme technisch einwandfrei funktionieren.

Video: Interoperabilität ist kein Technikproblem · SOPHIST GmbH

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SMART TWINS: Requirements Engineering zum Anklicken statt als PDF

SMART TWINS sind die interaktiven Zwillinge der kostenlosen SOPHIST-Broschüren zum Requirements Engineering: gleicher Inhalt wie die PDF, aber als Webseite, auf der du Satzschablonen, Definitionen und Beispielprompts in Sekunden findest. Denn eine PDF ist zum Lesen gebaut. Im Projekt liest du aber nicht, du schlägst nach. Und bis du im Refinement die richtige Seite gefunden hast, ist die Diskussion oft schon vorbei.

Im Video zeigt Roland Kluge aus dem Marketing der SOPHIST GmbH an den SMART TWINS zu MASTeR und KI im Requirements Engineering, was sich dadurch im Projektalltag ändert.

Video: SMART TWINS: Requirements Engineering zum Anklicken statt als PDF · ca. 8 Min · SOPHIST GmbH

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