Marketingmaßnahmen – Teil 5: Vorträge, Informationsveranstaltungen & Produktmessen

Wenn Sie für Ihr Projekt innerhalb vom Unternehmen Mitwirkende suchen oder Ihre Ergebnisse vermitteln möchten, gilt es dieses Projekt entsprechend zu bewerben. In dieser Blogserie stellen wir Ihnen verschiedene Marketingmaßnahmen dafür vor.

Vorträge

Vorträge eignen sich für die Zielgruppen höheres Management, mittleres Management und zukünftige Anwender. Je nachdem, welche dieser Zielgruppen explizit angesprochen werden soll, unterscheiden sich aber Umfang und Inhalt des Vortrags. Während es für das höhere Management darum geht, Ziele und Ergebnisse möglichst knapp zusammenzufassen, sind für das mittlere Management auch das gewählte Vorgehen und die gelernten Lektionen interessant. Für die Anwender zählt vor allem, welche Auswirkungen die Ergebnisse auf ihre Prozesse und Arbeitsweisen haben.

Einige Informationen, die klassischer Weise per Vortrag vermittelt wurden, können heutzutage auch gut per Video weitergegeben werden. Wägen Sie daher ab, wann ein Vortrag sinnvoll ist und wann ein Erklärungsvideo oder ein schriftlicher Projektbericht Ihre Ziele besser erfüllt. Es muss auch nicht jeder Vortrag persönlich gehalten werden, Sie können sich auch dabei aufnehmen, wie Sie den Vortrag halten und ihrem Publikum das Video zur Verfügung stellen. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn Sie Mühe haben einen gemeinsamen Termin oder einen passenden Raum zu finden. Über ein digitales Forum oder einen Live-Chat können sie dennoch eine Möglichkeit für Rückfragen und Austausch bieten. Ein Live-Vortrag bietet aber den Vorteil, dass Sie Ihr Publikum sehen und dynamisch auf die Stimmung reagieren können. Wie auch bei den weiteren Informationsveranstaltungen, die wir Ihnen gleich vorstellen werden, sollten Sie Ihr Zielpublikum rechtzeitig über Zeit und Ort der Veranstaltung informieren.

Informationsveranstaltungen

Dieser Punkt beinhaltet Abendveranstaltungen, Live-Chats, Workshops sowie Frage- und Diskussionsrunden mit zukünftigen Nutzern. Ob Sie in lockerer Atmosphäre für Ihr Projekt werben wollen oder den Dialog mit Ihren Anwendern suchen, um auf deren Bedürfnisse eingehen zu können, die Wahl des passenden Veranstaltungsformats kann Sie dabei unterstützen.

Diese Marketingmaßnahme ist besonders geeignet um über (Zwischen-) Ergebnisse des Projekts zu informieren und sich Rückmeldung dazu einzuholen. Sie sollte nach Möglichkeit mit einer anderen Marketingmaßnahme kombiniert werden, um entsprechendes Interesse bei Ihrem Zielpublikum zu wecken. Weisen Sie auf die Veranstaltung hin. Das Programm kann noch so gut durchdacht und hilfreich für Ihre zukünftigen Anwender sein. Wenn niemand davon weiß, wird auch niemand kommen.

Produktmessen

Produktmessen verbinden im Grunde die Punkte Vortrag, Infoveranstaltung und Workshop. Wichtig ist hier das Pullprinzip der Informationsverbreitung: Sie schaffen ein breitgefächertes Angebot an Informationsmöglichkeiten und stellen es Ihrem Zielpublikum frei, sich nur die Teile anzuschauen, die von Interesse sind. Der Informationsfluss ist damit von Person zu Person unterschiedlich und wesentlich divergenter, als das beispielsweise bei einem Vortrag der Fall ist. Dies erlaubt es den Teilnehmenden, je nach Interesse, unterschiedlich tief in das Thema einzusteigen. Die Produktmesse erlaubt es Ihnen, mehrere Marketingziele gleichzeitig zu verfolgen. Von Interesse wecken über organisatorische und inhaltliche Informationen zu Ihrem Projekt ist alles möglich, solange die von Ihnen bereitgestellten Informationen ausreichend heterogen sind. Eine Produktmesse bedeutet einen hohen organisatorischen Aufwand und lohnt sich erst, wenn Sie ein Produkt oder Prototypen zum Vorstellen haben. Ihre Projektergebnisse sollten also bereits einen gewissen Reifegrad aufweisen.

Abbildung 1: Auswahl der Marketingartefakte von SOPHIST

Letztendlich verfolgt Marketing immer das Ziel, bekannt zu werden und / oder im Gedächtnis zu bleiben. Nur so kann Ihr Zielpublikum neues und altes Wissen zu Ihren Themen im Kopf verknüpfen. Neben Flyern, die zusätzlich zur Informationsverbreitung auch diesen Erinnerungsaspekt bedienen können, gibt es dafür die sogenannten Werbegeschenke oder Give-Aways. Ein gutes Werbegeschenk stellt ein win-win für Sie und Ihre Kunden dar. Es ist etwas, was Ihren Kunden im Alltag nützt, wie ein Kugelschreiber, ein Notizblock oder ein USB-Stick. Dadurch wird Ihr Zielpublikum das Werbegeschenk regelmäßig verwenden und damit auch immer an Sie und Ihr Produkt erinnert. In Abbildung 1 sehen Sie eine Auswahl der Marketingartefakte von SOPHIST. Vielleicht haben ja auch Sie das Lineal mit dem FunktionsMASTER auf dem Schreibtisch liegen oder ein SOPHIST Feuerzeug in der Tasche. In Zukunft, wenn Sie diese Dinge verwenden, werden Sie sich hoffentlich auch an diese Blogserie erinnert und darüber nachdenken, wie Marketing Ihr eigenes Projekt voranbringen kann.

Damit sind wir am Ende der Blogserie zu Marketingmaßnahmen angekommen. Wir hoffen wir konnten Ihnen einen Überblick darüber geben, welche Maßnahmen es gibt und zu welchen Zwecken sie am besten verwendet werden. Wir bedanken uns bei allen, die bis hier hin mitgelesen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Marketingaktion!

Ihre SOPHISTen


REconnect: Remote@Home – ja und? Teil 6: Phasen und Methoden zum Ende eines Workshops/Trainings

Nachdem wir in unserem letzten Teil der Blogreihe „REconnect“ über die Erarbeitung von wichtigen Inhalten gesprochen haben, wird es Zeit das Ende des Workshops/Trainings einzuleiten. Dieses besteht noch während des Workshops/Trainings aus der Zusammenfassung, dem Transfer, der Reflexion und dem Abschluss sowie nach dem Workshop/Training aus der Nachbereitung.

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Neuer Look, neue Inhalte – Basiswissen Requirements Engineering an neuen CPRE Lehrplan 3.0 angepasst

Die neueste Auflage des Buches „Basiswissen Requirements Engineering“ zur Vorbereitung auf die Zertifizierung zum „Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“ erscheint am 29.03.2021 in neuem strahlenden „Look“ im Handel. Die Neuauflage bietet, neben den aktualisierten Inhalten zum Lehrplan, auch Zusatzmaterial in neuem Stil. Weblinks, Videos und animierte Grafiken vermitteln Ihnen die Inhalte des Lehrplans auf eine anschauliche Art und Weise, so dass Sie die Prüfung zum „Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“ auf jeden Fall bestehen werden!


Die Inhalte und auch die Kapitelstruktur wurden, passend zum seit Oktober 2020 gültigen Lehrplan „IREB Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“ in der Version 3.0, aktualisiert. Natürlich wurden viele und alt bewährte Inhalte aus dem alten Lehrplan in den neuen übernommen. Aber es gab auch einige umfangreichere Änderungen und Anpassungen. Zum Beispiel gibt es nun neue Kapitel, die sich den Themen Requirements-Engineering-Prozesse oder grundlegenden Prinzipien des RE widmen. In den letzten Jahren fand ein Wandel in der IT-Welt in Richtung leichtgewichtigere (agile) Vorgehen statt. Damit der Lehrplan zeitgemäß ist, findet man dort  nun auch z.B.  Inhalte zu „agilen“ Dokumentations-praktiken wie User-Storys wieder.

In der 5. Auflage von „Basiswissen Requirements Engineering“ erläutern wir Ihnen die alten, als auch die neuen Inhalte, mit vertieftem Wissen in Bezug auf die Praxis, welches wir in vielen Kunden- und Forschungsprojekten in den letzten Jahren gesammelt haben. Dieser Bezug zur Praxis ist für uns immer besonders wichtig. Uns geht es nicht nur darum, Sie bestmöglich auf die Prüfung vorzubereiten, sondern Ihnen die Inhalte auch so zu vermitteln, dass Sie diese in Ihrem Arbeitsalltag anwenden können. Inhalte die nicht mehr Teil des Lehrplans sind, aber aus unserer Sicht Wissenswertes für die Praxis liefern, haben wir in Exkursboxen gerettet, so dass Ihnen dieses Wissen weiterhin zur Verfügung steht.

Auf den Geschmack gekommen?

Auf unserer Homepage haben wir Ihnen eine Leseprobe zum  neuen Kapitel „Grundlegende Prinzipien des Requirements Engineeringbereit gestellt. Darin erfahren Sie, welche Prinzipien Sie berücksichtigen sollten und ausschlaggebend für den Erfolg des Requirements Engineering sind. Das „Basiswissen Requirements Engineering “ eignet sich wunderbar zur Vorbereitung für die Prüfung zum „Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level“.

Da reines Lesen jedoch etwas einseitig und nicht für jeden Lerntyp geeignet ist, haben wir natürlich auch das passende Training für Sie im Angebot. Von uns bekommen Sie die Inhalte des CPRE Foundation Level Lehrplans so vermittelt, dass Sie auf jeden Fall die Prüfung bestehen.

Oder möchten Sie mehr Praxisbezug? Dann könnte das „Blended Learning“ Training für Sie interessant sein!

Mehr Informationen zu unseren Trainings und den jeweiligen Trainingsterminen  erhalten Sie unter folgendem Link SOPHIST-Trainings. Wissenswertes rund um die Zertifizierung zum „CPRE – Foundation Level“ oder zu weiteren IREB Zertifizierung erfahren Sie auf unserer Website.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns, Sie bald bei einem CPRE-Training der SOPHISTen begrüßen zu dürfen!

Neuigkeiten aus dem neuen Lehrplan für CPRE FL – Grundlegende Prinzipien, Prozess und Arbeitsstruktur im Requirements-Engineering

Lieber Leser,
liebe Leserin,

ob Sie als ein(e) regelmäßige(r) SOPHIST-BlogleserIn oder nun neu auf unserer Blogseite gelandet sind, ist Ihnen bestimmt bereits zu Ohren gekommen, dass ein neuer Lehrplan für das Certified Professional for Requirements Engineering – Foundation Level – von IREB im Oktober 2020 veröffentlicht wurde. Wir wollen Ihnen heute ein wenig aus dem Inhalt des neuen Trainings berichten.

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