Verbundsysteme scheitern in der Integration selten an der Technik, sondern an Anforderungen wie „Das System muss interoperabel sein“: Sie lassen offen, mit wem welche Informationen in welchem Format und in welcher Zeit ausgetauscht werden, und jede dieser Lücken füllt jeder Auftragnehmer auf seine eigene Weise. Interoperabilität entscheidet sich deshalb nicht erst im Integrationstest, sondern bei klaren, testbaren Schnittstellenanforderungen.
Zum Abschluss unserer Defense-Reihe „Interoperabilität im Verbund“ spricht Stefan Wellhausen, Account Manager Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, mit seinem Kollegen Dominik Häuser, Berater und Trainer für Requirements und Systems Engineering, sowie mit Christian Efstratiadis und Daniel Draws von der Expleo Technology Germany GmbH. Die einen schreiben Anforderungen, die anderen weisen nach, ob das System sie erfüllt. Im Gespräch zeigt sich, warum diese Trennung zu kurz greift: Eine Drohne klärt auf, ein Gefechtsstand entscheidet, eine Panzergruppe hält ein Lagebild. Alle Systeme funktionieren einzeln, und der Verbund bricht trotzdem.
Video: Interoperabilität: Warum Verbundsysteme in der Integration scheitern · ca. 13 Min · SOPHIST GmbH × Expleo
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