Kill the Feature! – Teil 3

Teil 3: Was wirklich zählt – Mit klaren Kriterien entscheiden, was bleiben darf

Reduktion braucht Mut. Und Methode. Denn nicht jedes Feature ist es wert, im System zu bleiben – auch wenn es mal teuer war.

Wenn wir mit Teams arbeiten, die ihre Systeme entschlacken wollen, hören wir oft dieselbe Frage:

„Woran erkennen wir denn, was wirklich raus kann?“

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Kill the Feature! – Teil 2

Teil 2: Der Messie in deinem System – Warum du dich nicht von alten Features trennst

Wenn Systeme vollgestopft sind mit Funktionen, die keiner mehr braucht – ist das selten ein technisches Problem. Es ist ein menschliches.

In unseren Coachings und Trainings fragen wir oft provokant:

„Welche drei Funktionen eures Systems könnten heute gelöscht werden – ohne dass es jemand merkt?“

Die Reaktionen sind fast immer gleich: Lächeln. Schulterzucken. Dann Schweigen. Und irgendwann der Satz:

„Naja … eigentlich einige. Aber das darf ich gar nicht laut sagen.“

Warum fällt uns das Weglassen so schwer?

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Kill the Feature! – Teil 1

Warum mehr Funktion deinem Produkt schadet – und was wir aus der Praxis empfehlen

Systeme, die immer größer, langsamer und schwerer wartbar werden – das ist kein Naturgesetz. Es ist ein Muster. Und es ist änderbar.

In unserer Arbeit als Coaches und Trainer im Requirements und Systems Engineering begegnen wir einem Phänomen, das sich durch fast alle Branchen zieht: überfrachtete Systeme, die längst unter ihrer eigenen Komplexität leiden.

Wir erleben Teams, die sich durch unklare Anforderungen und historisch gewachsene Feature-Wüsten kämpfen. Entwickler:innen, die sich fragen, warum sie eigentlich noch Code pflegen, den niemand nutzt. Und Produktverantwortliche, die sich mit Stakeholdern über Funktionen streiten, von denen nie jemand überprüft hat, ob sie überhaupt genutzt werden.

Kommt dir das bekannt vor?

Dann ist dieser Beitrag für dich.

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Wenn das Licht im Projektraum ausgeht – Teil 3 

Wie entstehen Anforderungen, wenn KI mitarbeitet? 

Im ersten Teil dieser Serie ging es um ein Gedankenexperiment: 
Ein Projektraum, der immer dunkler wird, weil KI mehr und mehr operative Tätigkeiten übernimmt. Die Arbeit verschwindet dabei nicht. Sie verlagert sich. 

Im zweiten Teil haben wir uns angeschaut, dass KI nie im luftleeren Raum arbeitet. Sie sieht nur das, was wir ihr zur Verfügung stellen. Kontext ist also nichts Technisches, sondern eine bewusste Entscheidung.  Und genau an dieser Stelle bleibt eine Frage offen: 

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Von UML bis Content-Creator – Schulungen à la SOPHIST

Wie SOPHIST Mitarbeitende fördert: Einblicke ins interne Schulungskonzept

Bei SOPHIST gehört Lernen einfach dazu. Von RE-Methoden über Soft Skills bis hin zu kreativem Schreiben – Weiterbildung ist hier kein Pflichtprogramm, sondern Teil der Unternehmenskultur. Wie das interne Schulungskonzept funktioniert und warum Lernen hier sogar richtig Spaß macht?

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