Interoperabilität ist kein Technikproblem

Interoperabilität entsteht nicht dadurch, dass Systeme technisch verbunden sind, sondern dadurch, dass sie dieselben Begriffe, Formate und Zuständigkeiten verstehen. Entschieden wird das nicht in der Integration, sondern Jahre vorher im Requirements Engineering. Denn jedes System tut exakt das, was in seiner Spezifikation steht. Nur steht in den Spezifikationen verschiedener Vorhaben oft nicht dasselbe.

Im Video zeigt Stefan Wellhausen, Branchenaccount Manager für Defense und Aerospace bei der SOPHIST GmbH, an einem Szenario aus Aufklärungsdrohne, Gefechtsstand, Raketenartillerie und Kampfpanzer, an welchen Stellen ein Systemverbund bricht, obwohl alle Systeme technisch einwandfrei funktionieren.

Video: Interoperabilität ist kein Technikproblem · SOPHIST GmbH

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SMART TWINS: Requirements Engineering zum Anklicken statt als PDF

SMART TWINS sind die interaktiven Zwillinge der kostenlosen SOPHIST-Broschüren zum Requirements Engineering: gleicher Inhalt wie die PDF, aber als Webseite, auf der du Satzschablonen, Definitionen und Beispielprompts in Sekunden findest. Denn eine PDF ist zum Lesen gebaut. Im Projekt liest du aber nicht, du schlägst nach. Und bis du im Refinement die richtige Seite gefunden hast, ist die Diskussion oft schon vorbei.

Im Video zeigt Roland Kluge aus dem Marketing der SOPHIST GmbH an den SMART TWINS zu MASTeR und KI im Requirements Engineering, was sich dadurch im Projektalltag ändert.

Video: SMART TWINS: Requirements Engineering zum Anklicken statt als PDF · ca. 8 Min · SOPHIST GmbH

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KI im Requirements Engineering: Was sie wirklich kann – und was nicht

KI im Requirements Engineering bringt den größten Nutzen nicht dort, wo sie möglichst viele Anforderungen formuliert, sondern dort, wo sie Menschen gezielt bei ihrer Anforderungsarbeit unterstützt. Denn 50 generierte Anforderungen in zehn Sekunden beantworten noch nicht die entscheidende Frage: Welche davon werden wirklich benötigt – und wer trägt die Verantwortung, wenn falsche Anforderungen übernommen werden?

Der häufigste Fehler beim KI-Einstieg ist deshalb nicht die Wahl des falschen Tools, sondern der Einsatz an der falschen Stelle. Wer direkt mit dem Schreiben beginnt, erhält Masse, bevor das notwendige Wissen vorhanden ist. Das Video zeigt anhand von vier Stationen, welche Aufgaben KI im Requirements Engineering heute bereits übernehmen kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Entscheidungen weiterhin beim Menschen bleiben.

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Akzeptanzkriterien richtig formulieren – mit Beispielen

Akzeptanzkriterien formulierst du richtig, wenn jedes Kriterium konkret, aus Sicht des Ergebnisses und binär prüfbar ist – erfüllt oder nicht erfüllt, ohne Diskussion. „Das Feature ist fertig”, sagt das Team. „Nicht abgenommen”, sagt der Kunde. Dazwischen liegen die Akzeptanzkriterien, und solange die schwammig bleiben, wiederholt sich dieser Konflikt in jedem Sprint.

Der Mechanismus dahinter ist immer derselbe: Ein schwammiges Kriterium verschiebt die Entscheidung, was „fertig” bedeutet, vom Refinement in die Abnahme. Im Refinement kostet diese Entscheidung fünf Minuten Diskussion. In der Abnahme kostet sie einen neuen Sprint. Das Video zeigt vier Regeln für prüfbare Akzeptanzkriterien und spielt sie an einer kompletten User Story aus einem Smart-Home-System durch – einmal mit schwammigen, einmal mit prüfbaren Kriterien.

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Anforderungen sind nicht der Job der Analysten

„Dafür haben wir doch jemanden” – kaum ein Satz klingt so sehr nach Lösung und ist so oft der Anfang des Problems. Ihr habt einen Requirements Engineer eingestellt, und trotzdem versteht die Entwicklung die Anforderungen nicht. Das liegt nicht an der Person, sondern daran, wie ihr die Aufgaben eines Requirements Engineers definiert: Eine Anforderung ist kein Text, den einer am Schreibtisch schreibt. Sie ist ein abgestimmtes Verständnis – und das entsteht an den Schnittstellen zwischen Fachseite, Entwicklung, Test und Management.

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