„… und damit ist unser Mitarbeitenden-Meeting für heute beendet!“ Für uns SOPHISTen ein normaler Satz, den wir einmal pro Monat am Ende des Meetings hören, nur an diesem Tag hatte der Satz eine besondere Bedeutung: Er war der Startschuss für unseren Family Day!
SOPHIST hat alle Mitarbeitenden und ihre Familien zu einem gediegenen Nachmittag im Biergarten an der Wöhrder Wiese eingeladen. Mit einem entspannten Fußmarsch von rund 10 Minuten erreichten wir dann auch schon den Ort des Geschehens, wo schon einige Familienmitglieder auf uns warteten. Direkt wurde auch ein Teil unseres Platzes durch verschiedene Aktivitäten in Beschlag genommen. Eine Gruppe spielte Wikinger-Schach, eine weitere tobte sich beim Spikeball aus und manch einer entspannte in einer der Liegen im Sonnenschein. Durch das großartige Wetter hatten auch schnell alle ein kühles Getränk in der Hand, um der Hitze zu trotzen.
Ja, so ein Hund oder so eine Katze wird schnell zum geliebten Familienmitglied und ist überall dabei. Sie werden gehegt und gepflegt. Und sollten sie krank sein, geht man zum Tierarzt. Natürlich sind sie auch kastriert, schließlich will man ja nicht jedes Jahr Hunde- oder Katzenbabys.
Doch die Tierbesitzer unter Ihnen wissen, so eine Kastration ist teuer und vielerorts können und/oder wollen sich Menschen diese Behandlung nicht leisten. Zwar liegen in Rumänien die Kosten für eine Kastration bei nur 40 Euro, aber vielen ist das einfach zu teuer und so werden die Nachkommen einfach umgebracht oder ausgesetzt.
Mit den Spenden unterstützt Chris die Tierhilfe Casa Katharina e. V.. Ziel ist es mit dem Geld möglichst viele Kastrationen zu bezahlen. Private Tierbesitzer können zum Shelter Botosani kommen und dort ihre Hunde und Katzen von speziellen Tierärzten kostenlos kastrieren lassen.
SOPHIST verdoppelt die private Spende von SOPHISTen an gemeinnützliche Vereine und so können mit den gespendeten 2.000 Euro von Chris und den zusätzlichen 2.000 Euro von SOPHIST ca. 100 Tiere kastriert werden.
Eine tolle Sache. Wir hoffen, ein klein bisschen Tierleid minimiert zu haben.
In der heutigen, schnelllebigen und vernetzten Welt ist es manchmal wichtig, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen, alte Traditionen und Werte zu verstehen und zu reflektieren, um dann einmal mehr Vollgas Richtung Zukunft zu gehen. So zumindest hat sich das Wohl unser internes Festkomitee gedacht und einen schönen internen Event für die SOPHIST-Kollegen organisiert. Eine Art kleine Zeitreise in die Geschichte Nürnbergs, genauer gesagt, ins Mittelalter, also in eine Zeit, in der Nürnberg als Stadt kulturell als auch machtpolitisch sehr wichtig war.
Wobei unsere Zeitreise mit Macht eher weniger zu tun hatte. Sondern vielmehr die kulturelle kulinarische Ecke betrifft. Und so sind wir dann schließlich in der „alte Küch’n“ beim Ritteressen gelandet.
Die “alte Küch’n” befindet sich in einem historischen Gebäude, das den Charme des Mittelalters bewahrt hat, inmitten der Nürnberger Altstadt unweit der bekannten Nürnberger Kaiserburg. Schon beim Betreten fühlten wir uns in eine andere Zeit versetzt. Die Steinmauern, das rustikale Interieur und die authentische Atmosphäre ließen uns den Alltag vergessen und uns auf das bevorstehende Ritteressen freuen.
Wir wurden herzlich willkommen geheißen und tauchten in das Nürnberger Brauchtum des 12. Jahrhunderts ein, wo wir nach alter Sitte nur noch als “Weibsleut” und “Mannsleut” benannt wurden. Bevor wir uns an die Tische setzten, wurden wir darauf hingewiesen, unsere Hände gründlich zu waschen und uns mit einem Stielmesser bewaffnet zu bewegen – dies sollte unser einziges Besteck sein, abgesehen von unseren Händen. In einem Raum, wo einst die Nonnen speisten, und der eher an einen Kerker erinnert wurden wir von den Mägden und Knechten des Ritters herzlich empfangen, die uns den festlichen Schmaus präsentierten. Uns wurde gleich von anfangs mitgeteilt, dass es zur damaligen Zeit enorm wichtig war, das Brot zu brechen und zu teilen. Und dass eben der Verzehr von Brot wichtiger Bestandteil des Essens sei, um die nachzuschieben.
Zum Schmaus an sich gehört auch die entsprechende musikalische Untermalung durch einen mittelalterlichen Barden. Wahrscheinlich, um das Schmatzen zu übertönen?
Unser leckerer Schmaus bestand aus folgenden Speisen und Getränken:
Altgermanischer Met, serviert im Stierhorn Fladenbrot mit Griebenschmalz, Kräuterquark, Rettich und Radieschen Hausgemachte Wein-Fleischsülze Kräftige Rindersuppe mit Schwemmklößchen Gefüllte, frisch aus dem Ofen kommende Flugwachtel, umwickelt mit einem Speckmantel Frisch gebratene Rippen und Haxe vom Schwein mit Krautsalat, Feldsalat und Pellkartoffeln Hausgemachte Apfelküchle nach Omas Art Des Senners Käse mit Obst
Also durchweg umfangreich und sättigend und obendrein lecker.
Ein richtig schöner Event, um die SOPHIST-Kollegen noch besser kennenzulernen und den Teamspirit noch mehr zu verankern.
Vielen Dank an dieser Stelle an das Festkomitee-Organisationsteam und besonderen Dank an die Geschäftsführung, die uns dazu eingeladen hat.
Eine kleine Geschichte eines SOPHIST-Beraters aus der Ich-Perspektive.
„Ähm, ja, kann ich gerne machen.“ Hörte ich mich sagen, als ich gefragt wurde, ob ich nicht einen Vortrag an der Hochschule Coburg, Fakultät Maschinenbau und Automobiltechnik halten möchte.
Was ich sonst noch so dachte, weiß ich gar nicht mehr so genau- eine Mischung aus Vorfreude und Spannung- es sind ja immerhin 4 Jahre vergangen seit meinem Examen… Ein paar Wochen zogen ins Land und auf einmal war er da, der Tag, an dem ich, in veränderter Rolle, zurück an die Uni musste.
Aufgeregt war ich nur wenig, insbesondere weil der Prof, mit dem ich schon ein paarmal hin und her geschrieben hatte, um die Inhalte zu klären, einen sehr netten Eindruck gemacht hat. Und dann stand ich auch schon im Eingangsbereich der Hochschule in Coburg.
Kleines Selfie zur Erinnerung :-)
„Also dann, auf gehts und rein zu meinen Studierenden“ – Modul zum Requirements Engineering für Master-Studiengänge Maschinenbau, Automobiltechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.
Ich wusste, dass die 15 Teilnehmenden gut vorbereitet sind und dass der Prof unser Buch „Requirements-Engineering und -Management – 7. Auflage“ als Grundlage für den Lehrplan herangezogen hat. Ihm war wichtig, dass ich nicht nur fachliche Inhalte vermitteln würde, sondern auch etwas Interaktives mitbringe und ein bisschen aus der Praxis erzähle. 90 Minuten Vortragszeit waren angesetzt. In Absprache mit dem Prof habe ich die Thematik „RE im agilen Kontext“ tiefer beleuchtet– die Folien die ich hierfür verwendet habe sind übrigens in unserem 10-Pager „Agiles RE“ zu finden (der richtig gut ist – also downloaden) und dazu habe ich als interaktives Element noch unser bekanntes Cooperative-Game durchgeführt.
Die Zeit war echt knapp bemessen (in unseren Trainings habe ich immer 2-3 Tage Zeit) und ich weiß gerade gar nicht mehr, wie ich es geschafft habe auch noch von meiner aktuellen Beratungstätigkeit zu erzählen. Momentan bin ich in einem agilen Projekt in einem Automobilkonzern tätig– nicht immer leicht in einem Umfeld, in dem viele schwergewichtige Prozesse einzuhalten sind.
Meine Aufgaben: methodische Beratung für den Bau und Roll-Out einer konzernweiten Gesetzesdatenbank, als Product-Owner-Support mit ein paar Scrum-Master-Tätigkeiten (Komplexitätsmanagement, Prozessverbesserung, Schulungen ausarbeiten, Roll-out planen, Moderationen, etc.).
Irgendwie bin ich im Vortrag gerade erst so richtig warm geworden und hätte noch viel mehr erzählen können, aber Schwups, die Zeit war um.
Ich war beeindruckt, wie gut sich die Teilnehmenden in der Welt des RE schon auskannten. Ebenso war ich überrascht, wie einfach alles war. Die „Connection“ zu den Studierenden war von Anfang an da. Die Prüfungen am Semesterende allerdings, überlasse ich dann doch gerne dem Professor.
Fazit: War nice, gerne wieder! DANKE an dieser Stelle an den Prof und an die Hochschule Coburg.
SOPHIST bietet vorbereitende Assessments (nachfolgend Vor-Assessments genannt) im Bereich Requirements and Systems Engineering für verschiedene Assessments in unterschiedlichen Branchen wie beispielsweise A-Spice für die Automobil-Branche an.
Im letzten Blogbeitrag (Wie-läuft-eigentlich-ein-Assessment-mit-SOPHIST-ab/) stellten wir Ihnen vor, wie Sie von einer Vorbereitung für ein reales Assessment mit Unterstützung von SOPHIST profitieren können. Heute möchten wir Ihnen die Unterschiede zu einem realen Assessment erläutern und Unterschiede der Assessments in verschiedenen Branchen aufzeigen.
Unterschiede eines vorbereitenden Assessments zu einem realen Assessment
Der Umfang kann sich von einem Vor-Assessment zu einem realen Assessment unterscheiden. In einem Vor-Assessment ist es möglich, bestimmte Teilbereiche der Entwicklung zu prüfen. Ein reales Assessment bewertet zudem weitere Prozessbereiche wie beispielsweise das Projektmanagement und damit den gesamten Entwicklungsprozess. Somit werden in einem realen Assessment auch weitere Disziplinen wie die Implementierung und das Testmanagement oder die funktionale Sicherheit abgeprüft. Verschiedene Beratungsunternehmen haben in deren verschiedenen Wirkungsbereichen in der Gesamtentwicklung ihre Stärken und Schwächen. Eruieren Sie, welche Beratungsunternehmen Ihnen für die speziellen Teilbereiche/Disziplinen in der Vorbereitung des Assessments weiterhelfen können. Die ausgewählten Beratungsunternehmen werden Sie zudem in der Regel auch bei Nachbereitung des realen Assessments unterstützen. Wir SOPHISTen können Ihnen in den Bereichen Requirements and Systems Engineering weiterhelfen.
Der zweite Unterschied liegt im Zweck der beiden Assessments. Mit einem Vor-Assessment können Sie sich langsam an das “kalte Wasser” gewöhnen, in das Sie sich mit dem realen Assessment wagen. Sie haben die Möglichkeit, Einblick in den Ablauf des realen Assessments zu bekommen. Sie bekommen ein Gefühl für die Fragen, die gestellt werden, wie Ihre Antworten bewertet werden, wie eine Gesamt-Auswertung aussieht und wie es nach dem Assessment weitergeht und welche Aspekte Sie vor dem realen Assessment schon verbessern können. Durch ein Vor-Assessment bekommen Sie ein sichereres Gefühl, um das reale Assessment zu bestreiten.
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