Keine Continuous Delivery ohne Continuous Documentation! – agiles Systems Engineering im regulierten Umfeld

Kurze Releasezyklen oder Releases-on-Demand? Der Usus in der technischen Entwicklung (Systems Engineering) geht eher in Richtung ein oder maximal zwei Releases pro Jahr. Ein häufiger Grund dafür, den wir in unseren Kundenprojekten beobachten, ist, dass die Dokumentation nicht auf dem aktuellen Stand ist und damit – zumindest in Bereichen, in denen die Dokumentation regulatorisch für ein Release erforderlich ist – kein Release stattfinden kann. Den ersten wichtigen Schritt, um dem entgegenzuwirken haben wir bereits im letzten Blogbeitrag unserer Serie zum agilen Systems Engineering beschrieben. Nämlich die systemische, gesamtheitliche Betrachtung dessen, was dazu erforderlich ist, um das Produkt auf den Markt zu bringen, z.B. eben die Dokumentation. Ein konkreter Ansatz, dem das Verständnis der Dokumentation als Teil des Produktes zu Grunde liegt, ist Continuous Documentation. Das Ziel: Die Dokumentation zu jedem Zeitpunkt der Entwicklung in einem potenziell releasebaren Stand zu halten, um dadurch den Gedanken des auslieferbaren Inkrements der agilen Softwareentwicklung auch im technischen Umfeld zu erfüllen.

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Den Blick für das Wesentliche wahren – wertschöpfende Tätigkeiten im agilen Systems Engineering

“Was ist der Betrachtungsgegenstand in der Entwicklung?“ – eine Frage, die wir unseren Kunden immer wieder stellen und die überraschend häufig zu längeren Diskussionen zwischen den an der Entwicklung beteiligten Personen führt. Warum ist diese Frage im Kontext der Entwicklung von Systemen so wichtig? Ganz einfach! Wenn Sie nicht wissen, was das Ergebnis Ihrer Systementwicklung sein soll, fällt es Ihnen schwer, die für dessen Erzeugung notwendigen Tätigkeiten festzulegen und mit dem erforderlichen Aufwand durchzuführen.

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Agiles Systems Engineering – Spagat zwischen Problemlöser und Selbstzweck

„Entwickeln Sie Ihre technischen Systeme auch schon agil?“ – In den vergangenen 2-3 Jahren beobachten wir als SOPHISTen bei unseren Kunden einen Trend, dass Züge der agilen Softwareentwicklung Einzug in die Entwicklung von technischen Systemen (Systems Engineering) halten. Die Werte und Prinzipien des Manifests für agile Softwareentwicklung sind, sofern man den Begriff „Software“ durch „System“ ersetzt, grundsätzlich unabhängig von der Art des zu entwickelnden Systems. Aber was macht Systems Engineering agil? Oder anders formuliert: Was bedeutet agiles Systems Engineering? Da die Literatur bisher keine Definition oder eine Bedeutung liefert, haben wir als SOPHIST uns eine eigene Interpretation überlegt:

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“Als ob Agilität in der Hardware hart wär‘!” – Agiles Systems Engineering

Agilität in der Softwareentwicklung? Ein alter Hut und in den meisten Organisationen Standard. Bei der Hardwareentwicklung tut sich eine andere Welt auf. „Geht das überhaupt und wenn ja, wie?“ ist die Frage, die sich viele Organisationen stellen, und fürchten sich regelrecht vor Agilität in der Hardwareentwicklung. Dabei könnte es doch so schön und einfach sein, wenn das gesamte System, bestehend aus Hard- und Software, agil entwickelt wird.

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