Einführungsstrategien für RE: das Leitfadenkonzept

Leitfäden sind ein gutes Mittel, um das benötigte Wissen über das eingeführte Tool, die Methode oder das Vorgehen allen Beteiligten zur Verfügung zu stellen. Ein Leitfaden erleichtert es Ihren Mitarbeitern, das in Schulungen erworbene Wissen in ihren Arbeitsalltag zu transferieren. Zusätzlich dienen Leitfäden als Mittel zum Selbststudium für jene Mitarbeiter, die nicht an Schulungen teilgenommen haben. Sie eigenen sich ebenso als Nachschlagewerk. Gerade komplizierte Inhalte oder nicht ständig benötigte Aspekte, die somit schneller in Vergessenheit geraten, sollten gut dokumentiert sein. Auch neuen Mitarbeitern erleichtert ein gepflegter Leitfaden die Einarbeitung ungemein. Weiterlesen →

Wie meint es der eine und wie versteht es der andere… (VI)

Wie meint es der eine und wie versteht es der andere… (VI)

In den vorherigen Blogeinträgen haben wir von Funktionen gesprochen, die durch Anforderungen beschrieben werden müssen. Wir haben mehrfach betont, dass die Funktionalität einer Anforderung, die durch ein Verb, also ein Prozesswort suggeriert wird, den Kern einer Anforderung bildet. Weiterlesen →

Vorgabenerfüllung oder Topleistung? – So werden computerisierte Systeme und medizinische Geräte im Pharmabereich zur GxP

Gesetzliche Vorschriften und internationale Normen und Standards für die Erforschung, Zulassung und Herstellung von Medikamenten bestimmen maßgeblich das Qualitätsmanagement in der Pharma Industrie. Um all diese Vorschriften zu erfüllen, müssen all diese Prozesse vielfältigen Qualitätsanforderungen genügen. Diese sind vom International Committee for Harmonization (ICH) standardisiert und dienen den Behörden international als Basis der Qualitätssicherung. Jedoch leitet sich aus diesen Standards die Notwendigkeit ab, für Computersysteme und Geräte, die im Rahmen solcher Prozesse eingesetzt werden, dokumentierte Beweise ihrer korrekten Arbeitsweise entsprechend der Prozessvorgaben zu erbringen – kurz, diese zu validieren. Weiterlesen →

Einführungsstrategien für RE: das Pilotierungskonzept

Ihre Mitarbeiter sind informiert und geschult, Ihr Coach sitzt in den Startlöchern – was noch fehlt, ist das Projekt.

Ob neue Verfahren oder Werkzeuge halten, was sie versprechen, überprüft man häufig in Pilotprojekten. Das sind Projekte aus dem täglichen Geschäft, die zusätzlich zum Ziel haben, Anhaltspunkte zu liefern, ob sich neue Methoden und Werkzeuge eignen oder nicht. Sie haben nicht nur eine hohe Aussagekraft, sondern stellen auch einen großen Schritt in Richtung der Beteiligung der Betroffenen dar. Weiterlesen →

Wie meint es der eine und wie versteht es der andere… (V)

Ein eindeutiger und unmissverständlicher Sprachstil hat den Vorteil, dass Sie eine Anforderung fast unendlich detailliert formulieren können, vorausgesetzt Sie beachten ein paar grundsätzliche Regeln (die wir Ihnen hier ja nach und nach näherbringen). Dieses Mal nehmen wir uns Zahl- und Mengenwörter vor, besondere Sorgenkinder des Anforderungsanalytikers. Sie bieten die Möglichkeit, die von einer Anforderung beschriebene Funktion oder Eigenschaften zu präzisieren. Sie können aber leider bei unsachgemäßer Anwendung genau das Gegenteil bewirken. Man vergegenwärtige sich folgendes Beispiel: Weiterlesen →