„Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Schulungsunterlagen bitte auf gender-gerechte Formulierung“, steht in der E-Mail meines Kunden, bei dem ich eine Schulung halten soll.
Aha. Gender-gerecht. Jetzt bin ich der englischen Sprache immerhin soweit mächtig, dass ich weiß, dass „gender“ „Geschlecht“ bedeutet. Meine Schulungsunterlagen sollen also – das denglische Wortkonstrukt wörtlich übersetzt – geschlechtergerecht sein. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass Unterlagen auch geschlechterungerecht sein können.

