Highlander entscheidet über SOPHISTicated artist

Am Wochenende war ich mal wieder in kultureller Mission unterwegs – Sonntag, 13.04.2008, Kofferfabrik Fürth. Club der toten Dichter? Nein. Die Poetry Slam-Szene in Franken hat ziemlich viel zu bieten und diesmal hatte ich die Gelegenheit, einem “Highlander” beizuwohnen – quasi die Vorausscheidungen für die Deutschen Meisterschaften.

Ich war schon sehr beeindruckt, was die Slammer sich diesmal wieder ausgedacht hatten. Besonders erstaunt hat mich, dass an diesem Wettbewerb so viele Frauen vertreten waren, da die Szene doch sonst eher männlich bestimmt ist. Die Mädels haben ihre Sache richtig gut gemacht und wirklich schön gereimte Gedichte vorgetragen. Das wird ja auch immer seltener.

Und dann war da noch einer, den habe ich mir ganz speziell rausgepickt – unser Frankenchampion Christian Ritter. Aber das ist dann Thema für einen anderen Blogeintrag….

IREB – Internationalisierung schreitet voran

Vier weitere Länder bieten nun die Zertifizierung zum “Certified Professional for Requirements Engineering” an…

In den USA, Indien, Israel und in den Niederlanden können Interessierte zukünftig die Prüfung zum “Certified Professional for Requirements Engineering” ablegen. Damit schreitet die Internationalisierung des IREB-Zertifikates weiter voran, was besonders vor dem Gesichtspunkt, dass immer mehr IT-Projekte über unterschiedliche international Standorte abgewickelt werden, ein wichtiger Schritt ist.

Durch die zunehmende länderübergreifend Verbreitung des Zertifikates können internationale Standards gesetzt und damit Qualitätssicherung betrieben werden. Dass das IREB mit seinem Lehrplan auf dem richtigen Weg ist, zeigt der gute Zuspruch. Im ersten Jahr der Einführung des Zertifikates, 2007, haben sich in Deutschland und in der Schweiz bereits ca.  500 Personen zertifizieren lassen. Die Tendenz ist steigend, denn schon im ersten Quartal 2008 wurden allein in Deutschland ca. 80 Prüfungen abgelegt.

Have you hugged a tree today?

Nachdem Chris bereits einige Eindrücke über Neuseeland und Australien gezeigt hat, möchte ich nun mit einer Anekdote aus meinem kürzlich beendeten USA-Urlaub dagegen halten…

Auf meiner Tour durch den Sequoia National Park ist mir nämlich (rein zufällig) einer der größten Bäume der Erde über den Weg gelaufen

Wer einmal in den den Sequoia National Park kommt sollte unbedingt auch das Museum besuchen. Dort wird sehr beeindruckend die Geschichte dieser Bäume erklärt. Es gibt verschiedene Kategorien der Sequoia Trees, die “Giganten” unter ihnen werden über 2000(!) Jahre alt. Sie haben eine natürliche Abwehr gegen alles entwickelt, was einem Baum so schaden kann (Feuer, Pilzbefall, Insekten, etc). Die Theorie der Naturforscher ist: Falls nicht eine größere Naturkatastrophe kommt, sind diese Bäume unsterblich.

Tja, was soll ich sagen, ein paar Schritte weiter hängt ein Bild. Dieses Bild zeigt wie eine Hand voll Männer – stolz wie Oskar – mit Äxten und Sägen in der Hand neben einem gefällten Giganten stehen… In solchen Momenten schämt man sich ein wenig für die Menschheit, die sich benimmt wie ein Kleinkind im Süßwarenladen.

Meine Schwester und ich waren jedenfalls der Meinung, dieser Giant Sequoia hätte nach über 2000 Jahren eine Umarmung verdient.

Das Universum in einem Glas Wein

Beim Stöbern im Humorarchiv bin ich gerade auf folgende Weisheit eines ehemaligen Kollegen gestossen, die ich der Welt einfach nicht vorenthalten kann:

“Ein Poet sagte einst ‘Das gesamte Universum liegt in einem Glas Wein’. Wir werden wahrscheinlich nie wissen, in welchem Sinn er das meinte, denn Poeten schreiben nicht, um verstanden zu werden.” (Richard P. Feynman)

Ein Requirements Engineer schreibt dagegen genau dazu: Um verstanden zu werden. Welche Fragen müßte ein Requirements Engineer dem Poeten stellen, um herauszufinden, was der Poet genau gemeint hat? Weiterlesen →

Geschafft – der Urlaub kann beginnen

Hallo an alle unsere Bloggleser,
ich bin immer noch down under – habe aber jetzt mein Vortragsprogramm absolviert und genieße ab jetzt stressfrei meinen Urlaub. Morgen früh fliege ich nach Neuseeland.
Bei der Konferenz habe ich Tim Lister (Principal of the Atlantic Systems Guild – Kollege von Peter Hruschka, Suzanne und James Robertson, Tom DeMarco, ….) getroffen, der immer am Tag nach mir seine Vorträge absolviert hat. Weiterlesen →