„Nur qualitativ hochwertige Anforderungen erzeugen hochwertige Produkte“ – Teil 1

Warum JEDER die Qualität von Anforderungen messen kann und soll

Der in der Literatur meist genannte Grund zur Einführung von Requirements Engineering ist das Sichern des Projekterfolgs. Denn zahlreiche bekannte Projekte zeigen, dass undefinierte Anforderungen häufig Ursache dafür sind, dass die festgelegten Zeit- und Budgetrahmen nicht eingehalten werden können. Belegt wird dies durch den jährlich erscheinenden CHAOS Report der Standish Group, laut dem (im Jahr 2009) nur 32% aller Projekte im IT-Umfeld erfolgreich abgeschlossen wurden. Weiterlesen →

Meine 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren im Requirements Engineering

1. Klären Sie die Ebenen von Anforderungen!
In vielen Projekten entdecke ich während Reviews und Audits vielfach redundante Beschreibungen in fachlichen Konzepten, groben Anforderungen, detaillierten Anforderungen, technischen Konzepten, u.v.m. Diese mehrfach dokumentierten und teils auch mehrfach ermittelten Informationen können teilweise durch eine von Beginn an durchdachte Dokumentenlandschaft vermieden werden. Beginnen Sie sehr früh, bevor die erste Person anfängt erste Anforderungen zu formulieren, mit der Festlegung von deutlich voneinander abgestuften Anforderungsebenen. Dazu führe ich sehr gerne einen kleinen Workshop zur Klärung der Dokumentenlandschaft durch. Während des Workshops zeigen Sie ebenso die mit Anforderungen verbundenen (u.U. nachvollziehbar verfolgten) Informationen auf. Klären Sie die Ebenen von Anforderungen (z.B. Grobkonzept und Feinspezifikation) in Ihrem Projekt immer inklusive exemplarischer Verdeutlichungen mit einem Beispiel. Vermitteln Sie die definierte Dokumentenlandschaft dann an das Projektteam. Weiterlesen →

Eine kleine (User-) Geschichte – Teil III

Im letzten Beitrag  ließ ich Sie mit der Fragestellung nach dem konkreten WANN und WARUM der Schneidung von User Stories alleine. Wir identifizierten vier Schneidungsaspekte: Daten, Prozess, nicht-funktionale Aspekte und technische Aspekte. Wobei wir die Schneidung nach technischen Aspekten als nicht sehr sinnvoll erachteten und diesen Schneidungsaspekt deshalb in der folgenden Betrachtung außen vor lassen. Weiterlesen →

Die Normenvielfalt mit RE bändigen – Teil II

Im ersten Teil  von „Die Normenvielfalt mit RE bändigen“ schrieben wir über die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn Sie medizinische Großgeräte vor allem für den Weltmarkt entwickeln wollen. In diesem zweiten Teil möchten wir Ihnen nun Wege aus dem Normendschungel aufzeigen. Weiterlesen →

Der „iGod“ und das „Paradies seiner Erben“

Dass ausgerechnet ein angebissener Apfel als Symbol für eine der größten Erfolgsgeschichten der Gegenwart und Produkte, die irgendwie jeder haben will, steht, kommt nicht von ungefähr. Manifestierte sich dieses Zeichen doch bereits zu Zeiten des Paradieses als Inbegriff der Verführung, als Adam und Eva dem Genuss der verbotenen Frucht nicht widerstehen konnten. Weiterlesen →