„Nur qualitativ hochwertige Anforderungen erzeugen hochwertige Produkte“ – Teil 2

Sprache vermessen – Eine Übersicht gängiger Qualitätsmetriken für PROSA-Anforderungen (inhaltsbasierte Metriken)

Nachdem Sie im ersten Teil der Blogserie  „Nur qualitativ hochwertige Anforderungen erzeugen hochwertige Produkte“ bereits die Bedeutung guter Anforderungen für den Entwicklungsprozess erfahren haben und Ihnen einige einfache Kennzahlen für die Qualitätsbeurteilung vorgestellt wurden, werden im heutigen Beitrag – wie versprochen – einige der wichtigsten Qualitätsmetriken vorgestellt, mit deren Hilfe der Ist-Zustand der Spezifikationsqualität festgestellt werden kann. Weiterlesen →

SOPHIST Szene Ticker: Business Analyst Interview Techniques for Non-BA Recruiters, Managers and Leads

Schnitzerliste Interview

Ganz gleich, ob Sie nun Business Analyst, Requirements Engineer, Process Architect oder Systemanalytiker sind, Ihnen allen ist gemein, dass Sie mit Menschen zu tun haben. Und zwar nicht nur im alltäglichen sozialen Umgang, sondern vor allem als Kommunikationspartner mit besonderem “beruflichen Stellenwert”.  Für Sie sind Ihre Mitmenschen nämlich nicht nur Interaktionspartner sondern, kühl gesprochen, Produktionsfaktoren. Sie liefern Ihnen Informationen und Ideen, die Sie in Ihrer Funktion im Projekt benötigen. Während die Ingenieure im maschinengeprägten Umfeld dabei auf Techniken wie Data Mining oder Abfrage-Statements zurückgreifen, um ihre Informationen zu erhalten, bedienen Sie sich aus der eher klassischen Instrumentenkiste. Ein wichtiger Bestandteil dieser ist das Interview. Weiterlesen →

Validierung von System-Architekturen gegenüber Anforderungen mit UML

In diesem Blog-Beitrag möchten wir Ihnen einen Prozess zur Validierung von System-Architekturen gegenüber den System-Anforderungen vorstellen, um den System-Architekten im Umgang mit den sich ständig ändernden Anforderungen und bei der Analyse der Auswirkungen dieser Änderungen (Impact-Analyse) auf die System-Architektur zu unterstützen. Dazu verwenden wir die Modellierungssprache Unified Modelling Language (UML), die Sie im optimalen Fall bereits für die modellbasierte Dokumentation Ihres Systems einsetzen. Mit Hilfe des Validierungsprozesses lassen sich reproduzierbare Validierungsergebnisse erstellen, wobei der Arbeits- und Zeitaufwand des Architekten durch Automatisierungen und Werkzeugunterstützung reduziert wird. Er lässt sich an den aktuellen Entwicklungsstand anpassen, so dass zu Beginn der Entwicklung weniger detaillierte Informationen zur Validierung verwendet werden, die dann im Laufe der Entwicklung durch immer detailliertere ersetzt werden können. Auf diese Weise erhalten Sie auch eine fortschreitende Dokumentation des Architektur-Designs. Weiterlesen →

„Nur qualitativ hochwertige Anforderungen erzeugen hochwertige Produkte“ – Teil 1

Warum JEDER die Qualität von Anforderungen messen kann und soll

Der in der Literatur meist genannte Grund zur Einführung von Requirements Engineering ist das Sichern des Projekterfolgs. Denn zahlreiche bekannte Projekte zeigen, dass undefinierte Anforderungen häufig Ursache dafür sind, dass die festgelegten Zeit- und Budgetrahmen nicht eingehalten werden können. Belegt wird dies durch den jährlich erscheinenden CHAOS Report der Standish Group, laut dem (im Jahr 2009) nur 32% aller Projekte im IT-Umfeld erfolgreich abgeschlossen wurden. Weiterlesen →

Meine 5 wichtigsten Erfolgsfaktoren im Requirements Engineering

1. Klären Sie die Ebenen von Anforderungen!
In vielen Projekten entdecke ich während Reviews und Audits vielfach redundante Beschreibungen in fachlichen Konzepten, groben Anforderungen, detaillierten Anforderungen, technischen Konzepten, u.v.m. Diese mehrfach dokumentierten und teils auch mehrfach ermittelten Informationen können teilweise durch eine von Beginn an durchdachte Dokumentenlandschaft vermieden werden. Beginnen Sie sehr früh, bevor die erste Person anfängt erste Anforderungen zu formulieren, mit der Festlegung von deutlich voneinander abgestuften Anforderungsebenen. Dazu führe ich sehr gerne einen kleinen Workshop zur Klärung der Dokumentenlandschaft durch. Während des Workshops zeigen Sie ebenso die mit Anforderungen verbundenen (u.U. nachvollziehbar verfolgten) Informationen auf. Klären Sie die Ebenen von Anforderungen (z.B. Grobkonzept und Feinspezifikation) in Ihrem Projekt immer inklusive exemplarischer Verdeutlichungen mit einem Beispiel. Vermitteln Sie die definierte Dokumentenlandschaft dann an das Projektteam. Weiterlesen →