Den meisten dürfte der Begriff „User Story“ im Zusammenhang mit Agiler Softwareentwicklung bekannt sein, z. B. in Verbindung mit Scrum und agilen Anforderungen. User Stories als reine Dokumentationsform zu bezeichnen, schriftliche Anforderungen, die eben im agilen Umfeld vorkommen, greift allerdings ein Stück zu kurz.Ursprünglich sind User Stories eine Technik aus dem Extreme Programming. Sie stellen mentale Anker dafür da, dass der Kunde ein bestimmtes Feature möchte, und dass über die Details der Umsetzung dieses Features noch diskutiert werden muss. Mike Cohn nennt sie „Kommunikationsversprechen“ (tokens for promising future communication): Sie dienen als Grundlage für Kommunikation, die zu einer Einigung führt, mit der Entwicklungsteam und Kunde einverstanden sind.User Stories können prinzipiell beliebig aufgebaut sein. Zum Beispiel ist „Studenten können ihre Parktickets online kaufen“ genauso eine User Story wie „Als Mitarbeiter möchte ich meine Stunden nach Kategorien eingeben können, damit meine Aufwände transparent werden“. In der Praxis hat sich, unter anderem durch Mike Cohns „User Stories“ [1] und durch die zunehmende Normierung durch zahlreiche Trainingsangebote und Zertifizierungsmöglichkeiten, eine Standardform herausgebildet: Weiterlesen
Schlagwort-Archiv: Vorgehensmodell
Das Fachgruppentreffen Requirements Engineering der Gesellschaft für Informatik 2012 – dieses Jahr bei uns im Haus
Die Vorbereitungen für das diesjährige Fachgruppentreffen Requirements Engineering der Gesellschaft für Informatik laufen bei uns bereits auf Hochtouren.
Die SOPHISTen sind Gastgeber für das GI-Fachgruppentreffen RE, welches am 29.11.2012 und 30.11.2012 bei uns im Haus stattfindet. Weiterlesen
Card-Sorting – Ordnung in die Anforderungen bringen
In unserem letzten Blogbeitrag zu unterstützenden Techniken für die Ermittlung von Anforderungen haben wir uns mit CRC-Karten auseinander gesetzt. Heute beschäftigen wir uns mit einer weiteren Karten-Technik, dem Card-Sorting. Diese Technik hat ihren Ursprung im Usability-Engineering. Weiterlesen
Wie viel Usability Engineering braucht das RE? Teil 4
Nun zum letzten Teil der Blogserie „Wie viel Usability Engineering (UE) braucht das RE?“, in dem wir uns mit dem Transfer der bereits vorgestellten Methoden und Artefakte des Usability Engineerings ins Requirements Engineering beschäftigen.
Um eines vorweg zu nehmen: Es gibt keine Standardlösung, wie und wann man UE und RE miteinander verknüpft. Weiterlesen
Wie viel Usability Engineering braucht das RE? Teil 3
Wie schon im letzten Teil der Blogserie versprochen, beschäftigen wir uns in diesem Blogbeitrag mit der Erstellung von Persona-basierten Kontextszenarien, sowie der daraus möglichen Ableitung von Bedürfnissen.
Am Beispiel des Restaurantsystems, welches Sie aus Teil 2 bereits kennen, zeigen wir Ihnen die Vorgehensweise. Weiterlesen