Wettstreit der Notationen Teil 4

Folge 4: Vereinigung der Notationen in der Analyse

Problem – Die friedliche Koexistenz

Lassen Sie uns einmal zusammenfassen, was wir bisher haben. Zum einen haben wir, methodisch betrachtet, zwei sich wunderbar ergänzende Ansätze zur Repräsentation von Anforderungen: die modellbasierte und die textbasierte Repräsentation (siehe Folge 2 „Malen oder schreiben“). Zum anderen haben wir auf der Toolseite leider zwei sich eher schlecht ergänzende Werkzeugarten zur Dokumentation und Verwaltung der Anforderungen (siehe Folge 3 „Tools – Fluch oder Segen?“). Weiterlesen →

Notation Architekturen im Wandel der Zeit

1 Motivation

Zwei entscheidende Faktoren bei der Entwicklung eines neuen Systems sind die Kosten und die zur Verfügung stehende Zeit. Für beide ist vor dem eigentlichen Projekt eine Abschätzung notwendig, welche auf wenig detaillierten Informationen beruhen. Die Wissenslücken werden meist mit Erfahrungswerten gefüllt. Unter diesen Voraussetzungen wird ein Architekturentwurf erstellt, dessen Güte entscheidend für den Erfolg des Projektes ist. Im Verlauf eines Projektes vervollständigt sich das Bild des zu erstellenden Systems, das Wissen über das System wird detaillierter und es ergeben sich immer wieder neue und angepasste Randbedingungen. Die Architektur muss gegenüber den neuen Randbedingungen validiert und gegebenenfalls angepasst werden. Dazu bedarf es einer guten Dokumentation und der Gewissheit, dass alle Bedingungen bei der Validierung berücksichtigt werden. Weiterlesen →

Malen oder schreiben – Wettstreit der Notationen Teil 2

Wie versprochen beginnen wir unsere Blog-Serie zum Thema RE & UML mit einem Beitrag zur Frage nach der richtigen Dokumentationsart in der Analyse. Sollen Anforderungen „gemalt“ (sprich modelliert) oder in textueller Form geschrieben werden?

Dass Anforderungen überhaupt schriftlich festgehalten werden müssen, ist verschiedenen Tatsachen geschuldet. Weiterlesen →

Wettstreit der Notationen Teil 1

In der Systemanalyse ringen heutzutage zwei Ansätze um die Gunst der Analysten. Auf der einen Seite steht die textuelle Anforderungsanalyse mit ihren Requirements-Management-Tools. Auf der anderen Seite steht der grafische Ansatz mit seinen Modellierungsprachen wie z. B. der UML und seinen Modellierungstools. So manch ein Analyst und auch Projektleiter ist hin und her gerissen zwischen der Möglichkeit mit der UML eine grafische Repräsentation seiner Anforderungen zu erstellen oder diese mit guter alter natürlicher Sprache auszuformulieren. Beide Ansätze haben ihre Stärken aber auch Ihre Schwächen und lange Erfahrung hat uns gezeigt, dass der eine selten ohne den andere auskommt und eine Kombination aus beiden häufig die beste Lösung ist. Weiterlesen →

Aktivitätsdiagramme verfeinern Teil 1 – Für die Pragmatiker

Als treuer Leser dieses Blogs haben oder hatten Sie bestimmt Kontakt mit SOPHIST – sei es durch ein Training, ein Projekt oder eines der Bücher. Daher wissen Sie bestimmt, dass wir SOPHISTen nicht nur gerne Anforderungen schreiben, sondern auch gerne Abläufe modellieren – und besonders gerne Aktivitätsdiagramme. Weiterlesen →