SOPHIST Szene Ticker: User Story Traceability

Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Die Gesetzmäßigkeiten einer Anforderungsanalyse haben universelle Gültigkeit und sind gänzlich methodenunabhängig. Ob Sie einen überschaubaren Anforderungsstapel aus dem Sprint Backlog entnehmen oder eine ausdefinierte Featureliste verwalten, in der gesichtslosen großen oder kleinen Masse an Anforderungen muss ein nachvollziehbarer Zusammenhang erkennbar sein. Ebenfalls allgegenwärtig sind die Grundprinzipien zur Redundanz, Verständlichkeit sowie semantisch syntaktischer Einheitlichkeit. Bei Missachtung solcher „Überlebensregeln“ können sich Anforderungen ganz schnell gegen Sie wenden und den Projekterfolg bedrohen.
Nun ist ein 10 minütiger Webcast erschienen, der sich ausgiebig mit der Traceability von User Stories in agilen Projekten befasst. Die Annäherung ist dabei eher theoretisch und toolungebunden, der Inhalt ist jedoch leicht nachzuvollziehen und die Präsentation mit einfachen grafischen Elementen hervorragend visualisiert. Konkret thematisiert der Webcast User Stories im Hinblick auf ihre Bewertung, Nachvollziehbarkeit und deren Einordnung in einen agilen RE-Prozess. Alles in Allem ein notwendiger Beitrag zum Thema Nachvollziehbarkeit, der besonders in agilen Umgebungen beachtet werden sollte.

bit.ly/i9Ew1a

Sprache: Englisch
Laufzeit: 10 min.

Softwareforen Leipzig – Vortragsbeiträge der SOPHISTen

Auf den diesjährigen Softwareforen in Leipzig (User Group Requirements Engineering) geht es um die Auswahl von passenden oder überhaupt angeblich notwendigen RM-Tools und die Qualitätsicherung von Anforderungen mittels Metriken. Unser Berater Matthias Strößner wir beide Fragestellungen zu jedem der Themen in jeweils einem eigenen Vortrag tiefergehend durchleuchten und aus der Praxis berichten. Weiterlesen

Wettstreit der Notationen Teil 4

Folge 4: Vereinigung der Notationen in der Analyse

Problem – Die friedliche Koexistenz

Lassen Sie uns einmal zusammenfassen, was wir bisher haben. Zum einen haben wir, methodisch betrachtet, zwei sich wunderbar ergänzende Ansätze zur Repräsentation von Anforderungen: die modellbasierte und die textbasierte Repräsentation (siehe Folge 2 „Malen oder schreiben“). Zum anderen haben wir auf der Toolseite leider zwei sich eher schlecht ergänzende Werkzeugarten zur Dokumentation und Verwaltung der Anforderungen (siehe Folge 3 „Tools – Fluch oder Segen?“). Weiterlesen