Scrum und der Product Owner

Über keine andere Rollendefinition wird so intensiv diskutiert wie die des Product Owners bei Scrum. Das Konzept ist zwar nicht neu, findet jedoch durch den Hype um Agilität und gerade um Scrum ein neues Level der Verbreitung und Akzeptanz – zu mindestens so lange, bis man das Konzept in einem großen Projekt erlebt hat. Schnell kommen Zweifel auf, ob es wirklich funktionieren kann.

Marko Taipale hat hierzu einen Blogeintrag verfasst:
Single product owner model is broken. Problem and Solution team to the rescue?

Auch bei uns kontrovers diskutiert und definitiv eine Leseempfehlung für jeden, der gerade dabei ist Scrum einzuführen.

Viel Spaß beim Lesen.

Klassisches Requirements Engineering und Scrum – unvereinbar gegensätzlich?

Gehören Sie zu den Anhängern der reinen Lehre des klassischen Requirements Engineering? Oder zählen Sie zu den glühenden Verfechtern der Agilität mit Scrum? Vielleicht finden Sie sich ja auch irgendwo in der Mitte wieder, bei den „Scrum, buts“ oder im Agilen RE-Lager?

Chris Rupp hat sich in ihrem Artikel „Eine Streitschrift“ mit der angeblichen Unvereinbarkeit des klassischen Requirements Engineering und Agilen Vorgehensweisen wie Scrum beschäftigt und kommt zu dem Schluss, dass eine Kombination der Methoden Potential zum besseren Umgang mit scheinbar widersprüchlichen Projektanforderungen bietet.

Ganz in der Tradition der Streitschrift wird kein „Silver Bullet“, keine perfekte Lösung für alle Projektprobleme, sondern Diskussionsmaterial  präsentiert – ein Anstoß zum Überdenken des Methodendogmatismus.

Nachzulesen ist der Beitrag in der Dezemberausgabe des SQ-Magazins.

Wir müssen handeln, Herr Minister!

Was haben Karl Theodor zu Guttenberg und ein Systemanalytiker gemeinsam?

Sie stehen beide vor veränderten Verhältnissen. Während im Ministerium die Reformierung und Anpassung der Bundeswehr an die neuen multilateralen Rahmenbedingungen und gemeinverpflichtenden Aufgabenbereiche geprüft wird, bekommt es der Analytiker ebenso mit Projekten von stetig wachsender Komplexität, vielschichtiger Interessenspolitik und vor allem unstrukturierter Datenmassen zu tun. Zum einen erschweren globale Produktausrichtung, Kooperationsentwiclungen, Marktallianzen und Multi-Partnerverträge die wirtschaftlich rechtliche Situation, zum anderen ächzen Entwicklungsprojekte immer häufiger unter den gewandelten Erwartungen an ein modernes IT-System. Weiterlesen →