Marketingmaßnahmen – Teil 4: soziale Medien & Videos

Wenn Sie für Ihr Projekt innerhalb des Unternehmens Mitwirkende suchen oder Ihre Ergebnisse vermitteln möchten, gilt es, dieses Projekt entsprechend zu bewerben. In dieser Blogserie stellen wir Ihnen verschiedene Marketingmaßnahmen dafür vor.

Newsletter, Rundmails und soziale Medien

Diese Marketingmaßnahmen eigenen sich besonders, um Interesse zu wecken und über den Projektverlauf zu informieren. Ersteres ist möglich, indem Sie in einem bereits existierenden Newsletter oder Social Media Auftritt Ihrer Abteilung oder Ihres Fachbereichs auf das Projekt verweisen und Interessierten mitteilen, wo sie weitere Informationen dazu finden können. Eine Möglichkeit, um Informationen zu verteilen, wäre ein eigener Mailverteiler oder ein Social Media Kanal für Ihr Projekt, um dort über den Projektverlauf zu berichten. Prüfen Sie, ob Sie dafür eine eigene Medienpräsenz oder einen Newsletter beginnen wollen, oder ob es in Ihrer Firma bereits einen funktionierenden Informationsmechanismus gibt, in dem Updates zu Ihrem Projekt integriert werden können.

Unter dem Begriff der „soziale Medien“ wird ein breites Spektrum unterschiedlicher Kommunikationsformen mit verschiedenen Charakteren zusammen gefasst. In einem Medium liegt der Fokus auf dem Text, bei einem anderen stehen die Bilder im Vordergrund. Manche der Medien setzen stärker auf Interaktion, während andere darauf spezialisiert sind, von einem Sender aus viele Empfänger zu erreichen. Wenn Sie ein soziales Medium verwenden möchten, machen Sie sich vorher mit dem Charakter des gewählten Mediums vertraut. Stellen Sie anschließend sicher, dass die von Ihnen gewählte Marketing-Strategie im Einklang mit diesem Charakter steht. Durch die Verwendung unterschiedlicher Plattformen können Sie ein breiteres Zielpublikum erreichen. Bedenken Sie jedoch, dass die Pflege dieser Plattformauftritte auch Zeit kostet. Damit der Aufwand nicht aus dem Ruder läuft, können Sie beispielsweise einen Master-Auftritt haben und aus anderen Kanälen darauf verweisen. So verwenden wir SOPHISTen beispielsweise Facebook und Twitter um auf neue Artikel in unserem Blog hinzuweisen.

Videos

Über die letzten Jahrzehnte sind Videos immer mehr ein Teil unseres Alltags geworden. Das Medium Film ist längst nicht mehr nur Kino und Fernsehen vorbehalten. Selbst Videos zu erstellen ist leichter denn je und die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Es gibt Videos zur Information, Dokumentation, Erklärung und Unterhaltung. Egal in welcher Projektphase Sie sich befinden und welches Marketingziel Sie verfolgen, Videos können Sie hier unterstützen.

Wenn Sie Interesse an Ihrem Projekt wecken möchten, können Sie selbiges in einem kleinen Teaser oder Trailer vorstellen. Erzählen Sie etwas über sich, das Projekt und welche Ziele Sie damit verfolgen. Stellen Sie das Video auf Ihrem Intranet- oder Social Media Auftritt online. Möglichst so, dass es beim Öffnen der Seite direkt auffällt. Gerade diese visuelle und persönliche Vorstellung Ihres Projekts wird für manche Leute eingängiger sein, als das Gleiche in Textform. Dennoch sollten Sie auf den Text nicht verzichten. Verwenden Sie Video und Text ergänzend und redundant, so können Sie auch Leute erreichen, die einem Video abgeneigt sind.

Auch zur Wissensvermittlung sind Videos sehr gut geeignet. Ob es sich um die Vermittlung von Anforderungen oder fertigen Projektergebnissen handelt, auch hier können Sie Ihre Texte, Grafiken und Modelle durch Videos unterstützen. Mehr dazu erfahren Sie in den Kapiteln 17 „Storytelling, User-Storys und Co.“ und 27 „Videos im RE“ in unserem bald erscheinenden Buch „Requirements-Engineering und Management“ in der 7. Auflage.

Wenn Sie über den Verlauf und aktuellen Stand Ihres Projekts informieren möchten, kann ein kurzes Video ebenfalls hilfreich sein. Zeigen Sie Ausschnitte aus Workshops, oder wie Sie einen erreichten Milestone feiern. Erzählen Sie, was Sie bereits erreicht haben und was Sie als nächstes planen. Fassen Sie sich kurz – mehr als drei, maximal fünf Minuten, sollte es nicht dauern. Ein zu langes Video schreckt potenzielle Zuschauer ab. Auch hier geht es zunächst darum, Interesse zu wecken. Wenn das Interesse erst einmal da ist, sind die Leute auch bereit, entsprechend Zeit zu investieren, um sich zu informieren. Detailliertere Informationen können Sie dann in Blogartikeln oder Vorträgen bereitstellen. Erstellen Sie auch Videomitschnitte von Vorträgen für jene, die einen Termin nicht wahrnehmen konnten.

Mehr dazu, wie Sie in Vorträgen und Informationsveranstaltungen Ihre Stakeholder informieren und einen Dialog mit ihnen aufbauen, verraten wir Ihnen im nächsten Teil der Blogserie!

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