Marketingmaßnahmen – Teil 2: Plakate & Flyer

Wenn Sie für Ihr Projekt innerhalb des Unternehmens Mitwirkende suchen oder Ihre Ergebnisse vermitteln möchten, gilt es dieses Projekt entsprechend zu bewerben. In dieser Blogserie stellen wir Ihnen verschiedene Marketingmaßnahmen dafür vor.

Plakate und Flyer zählen zu den absoluten Marketingklassikern und werden verwendet, um die breite Masse zu erreichen. Die beiden Printmedien haben viele Gemeinsamkeiten und eignen sich besonders um Interesse zu wecken und Informationen zu Projektergebnissen zu verbreiten.

Möchten Sie Interesse wecken, ist das Ziel, durch Sichtbarkeit an viel-frequentierten Orten, ein möglichst breites Zielpublikum zu erreichen und auf Ihr Projekt aufmerksam zu machen. Dabei muss nicht jedes Detail über das Projekt an dieser Stelle aufgeführt werden. Im Gegenteil – geben Sie gerade genug Informationen preis, um Lust auf mehr zu machen. Wichtig dabei ist, dass Sie darauf hinweisen, wo Interessenten weitere Informationen finden können.

Wenn Sie fertige Projektergebnisse haben und sich auf das Rollout vorbereiten, eignen sich Poster, um einen Gesamtüberblick zu geben. Haben Sie Ihren neuen Prozess modelliert? Drucken Sie die Diagramme auf ein Poster und zeigen Sie dabei, wie die Tätigkeiten der einzelnen Rollen in dem Prozess zusammen hängen. Beispiele für Poster, die Informationen verbreiten, sind das RE- und das UML 2 Poster von SOPHIST.

Flyer oder Handouts dagegen dienen den unterschiedlichen Rollen in Ihrem Prozess als Nachschlagewerk, welche wichtigen Punkte sie in ihrer Arbeit beachten müssen. Möchten Sie beispielsweise das SOPHIST REgelwerk in Ihrem RE-Prozess etablieren, so eignet sich ein Flyer, der eine Übersicht über die verschiedenen Regeln bietet. Weisen Sie Ihre Nutzer auch darauf hin, wo sie weitere Informationen zu den einzelnen Regeln finden können. Auch Informationsbroschüren erfüllen einen ähnlichen Zweck. Diese gehen bei den Inhalten allerdings wesentlich mehr in die Tiefe als ein Flyer. Ein Beispiel hierfür sind die  Informationsbroschüren von SOPHIST, die Sie in Abbildung 1 sehen können. Die Abbildung ist ein Ausschnitt aus unserem bereits erwähnten UML 2 Poster. Denn damit Ihr Zielpublikum auch von den hilfreichen Informationen erfährt, welche zur Verfügung stellen, müssen Sie manchmal Marketing für Ihre Marketingartefakte betreiben.

Abbildung 1: Marketing für Marketingartefakte – Ausschnitt aus dem UML 2 Plakat von SOPHIST

Poster oder Flyer? Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

Poster sind größer und daher weiter sichtbar. Sie erreichen viele Personen, allerdings ist der Kontakt meist flüchtig. Ein einzelner Flyer erreicht nur einzelne Personen, aber die Interaktion ist direkter. Viele Menschen nehmen Flyer nur an bzw. behalten sie nur dann, wenn sie sich bereits beim ersten Überfliegen von dem Thema angesprochen fühlen. Falls Ihr Flyer es schafft, diese Hürde zu nehmen, steigt die Chance, dass sich die Person tatsächlich mit dem Thema beschäftigt. Denn ein Flyer in der Hosentasche, der einem immer wieder mal in die Finger gerät, ist einprägsamer als ein Plakat unter vielen visuellen Reizen, das irgendwann mal aus dem Augenwinkel gesehen wurde. Wichtig ist, dass Sie es Interessenten leicht machen, weitere Informationen zu finden. Haben Sie einen Internetauftritt, auf den Sie verweisen können? Die URL sollte möglichst kurz und einprägsam sein. Zusätzlich bietet sich ein QR-Code an, der mit dem Smartphone gescannt werden kann.

Neben der klassischen Umsetzung durch Printmedien, gibt es inzwischen eine Vielzahl an digitalen Möglichkeiten, um die Funktionalität von Postern und Flyern zu realisieren. Haben Sie Bildschirme oder digitale Flipcharts in Besprechungsräumen? Prüfen Sie die Möglichkeit, Ihr Poster als Bildschirmhintergrund oder Bildschirmschoner einzuführen. Auch Posts in den Sozialen Medien sind eine Möglichkeit. Wie auch bei analogen Postern sollten Sie hier nicht zu viel Text, sondern stattdessen ansprechende und aussagekräftige Bilder verwenden.

Letztendlich verfolgt Marketing immer das Ziel bekannt zu werden und / oder zu bleiben. Sie selber wissen natürlich, womit Sie sich tagtäglich beschäftigen, wofür Sie brennen, welche Ziele Sie verfolgen und wie Ihr Produkt das (Arbeits-) Leben vieler Menschen verbessern kann. Andere wissen das jedoch nicht. Ihre zukünftigen Anwender wissen nicht, dass der neue Prozess ihren Arbeitstag unkomplizierter oder das erstellte Produkt besser macht. Ihre potentiellen Kunden wissen nicht, dass Sie ihr Problem gelöst haben. Es ist Ihre Aufgabe, Ihre Mitmenschen darüber zu informieren, damit die Früchte Ihrer Arbeit Verwendung finden und Sie sich die ganze Mühe nicht umsonst gemacht haben.

Vielen Dank für’s Lesen! Im nächsten Teil der Blogserie verraten wir Ihnen, wie Sie mittels Intranetauftritt und Blogartikel Informationen verbreiten.

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