Von der Skizze zum Video – Konzeptvorstellung Videos im RE-Buch (zweiter Teil)

Noch in diesem Jahr steht die Veröffentlichung des neuen Buchs „Requirements-Engineering und –Management“ in der 7. Auflage an. Was die Abonnenten unseres Newsletters nun auch schon wissen: Das Buch wird neben zahlreichen neuen Inhalten auch Videos enthalten.

Lange haben wir uns gefragt, wie wir Modelle, Grafiken und Ablaufbeschreibungen sinnvoll und ohne viel Schnick-Schnack auf den Punkt bringen können. Deshalb haben wir uns hingesetzt und uns in fünf Akten der Lösung genähert. Die ersten beiden Akte, haben wir Ihnen bereits im letzten Blogbeitrag zu dem Thema vorgestellt. Heute kommen wir also zum Finale.

Dritter Akt: Wie können wir diese Probleme umgehen?

Gehen wir das mal einzeln durch:

„Haben wir die richtige Technik?“
Ich gehe davon aus, dass Sie das Problem aus dem Projektalltag auch kennen. Erst mal geht es um eine Bestandsaufnahme, mit dem Ergebnis: Ja, wir haben alles, was wir brauchen… Allerdings im Lager. In Einzelteilen. Ohne Bauanleitung. – Suboptimal, aber damit kann man arbeiten.

„Wie können wir uns beim Dreh Wetter unabhängig machen?“
Der erste Schritt hierzu ist vermutlich jedem klar: Wir drehen indoor. Doch auch so kam uns an sonnigen Tagen die Sonne, und an bewölkten die nicht vorhandene Sonne in die Quere. Wir mussten also konsequent werden und haben die Sonne komplett ausgeschlossen. Seit dem hat unser Fotostudio kein Sonnenlicht mehr gesehen.

Wie können wir sicherstellen, dass alle unsere Schauspieler vor Ort sind?“

Das einfachste wäre: Die Berater, welche eine Rolle spielen, arbeiten nur noch remote aus der Firma. In großen Projekten ist das allerdings nicht so einfach umsetzbar. Es konnte ja niemand ahnen, was uns 2020 alles erwartet. Projekte und Trainings absagen, an denen diese Personen beteiligt sind, wäre vermutlich umsetzbar, aber auch nicht zielführend. Da kam uns die zündende Idee: Wir drehen einfach die Videos ohne menschliche Beteiligung, was im gleichen Atemzug auch die letzte Frage beantwortet hat:

Vierter Akt: Wie sollen die Videos aussehen?

Wir wollten kein klassisches Interview-Format. Eben so wenig wollten wir ein Video in dem eine Person eine Schablone oder ein Template erklärt. Statt dessen fingen wir zu basteln an.Wir schnitten Formen aus, druckten die Illustrationen, setzten uns auf dem Boden zusammen und hatten in wenigen Stunden einen ersten Prototypen aufgenommen.

Wir wollten verspielt und mit möglichst wenigen Fachbegriffen einen Kontrast zum Buchinhalt darstellen. Unser Plan ist und war, dass wir die Inhalte kurz und knackig erklären. Wir wollten anhand vom Smart-Home-System, welches im neuen Buch beschrieben wird, genau erläutern, wie eine Methode angewendet wird, wie man eine Schablone anwendet, was genau das jeweils vorgestellte Modell macht, und so weiter.

So zum Beispiel entstand folgende Aufnahme:

Fünfter Akt: Die Realität

Unser Konzept stand fest. Aber wie überzeugen wir die Geschäftsführung davon, dass wir als Videobegleitung für unser Fachbuch ein gebasteltes Erklärvideo haben wollen?

Mit einem Prototypen bewaffnet und einer durchdachten Idee stellten wir unser Konzept der Geschäftsführung vor. Und abgesehen von einigen Feinheiten wurde die Idee direkt für gut befunden. Hochmotiviert wie wir waren, wollten wir direkt mit dem Dreh der Videos beginnen.

Leider wurde unsere Euphorie durch die alltäglichen Aufgaben, welche es nunmal auch zu erledigen gilt, gebremst. Und das betraf natürlich nicht nur uns, denn überraschender Weise mussten auch die Autoren noch ein Buch schreiben.

Direkt starten war also nicht. Doch eine gute Sache hatte das Ganze: Der Spaß hielt länger an, die Motivation blieb, und im Laufe der Zeit hatten wir immer wieder die Möglichkeit, am Konzept zu feilen. Nun können wir Ihnen mit Stolz die ersten Videos präsentieren:



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