Leben retten durch IT

Im letzten Teil unserer Blogserie zu Smart Ecosystems haben wir Ihnen Smart Home vorgestellt. In diesem Artikel möchten wir uns um so genannte „Smart Health Systeme“ kümmern. Diese werden Ihren Alltag in Zukunft auf den Kopf stellen und retten im besten Fall sogar Menschenleben! Noch dazu wird Ihr Lebensstandard auf ein neues, unfassbares Niveau gehoben. Aber bevor wir anfangen die Fragezeichen in Ihrem Kopf zu klären, erläutern wir Ihnen den Begriff und stellen die Vor-, beziehungsweise Nachteile gegenüber.

 

>      Was ist Smart Health?

Als Smart Health bezeichnet man eine neue, innovative Technik, die bestehende Prozesse und Abläufe in der Gesundheitsversorgung permanent verbessert. Es entstehen vernetzte Systeme, die zum Daten- und Informationsaustausch dienen. Insellösungen werden abgeschafft, intelligente und offene Systeme prägen das Zukunftsbild. Um eine schnelle Diagnose seitens der Verantwortlichen zu erlangen, werden neue Kommunikationswege zwischen Patienten, Ärzten und weiteren Fachkliniken geschaffen.

 

 

 

Bahnbrechende Neuerungen entstehen. Ein an Diabetes leidender Patient kann bequem seine, von zu Hause erfassten Daten, über das Internet zum Hausarzt übermitteln. Weiß dieser keinen Rat, kann er die Werte an einen Spezialisten weiterleiten. In kürzester Zeit bekommt der Patient nun die Diagnose und sieht sofort, wie es um ihn bestellt ist. Früher wäre ein lästiger Arztbesuch, mit langer Wartezeit nötig gewesen. Heutzutage muss dafür nicht einmal das Haus verlassen werden.

 

 

Stellen Sie sich ein weiteres Szenario vor – Sie erleiden aus heiterem Himmel einen Schlaganfall – so etwas passiert Ihnen hoffentlich nie! Im Normalfall bemerkt niemand, welch schlimmes Schicksal Sie gerade ereilt hat. Anders bei einem Smart Health System!  Es registriert den Sturz und alarmiert in Sekundenschnelle den Rettungsdienst. Dieser trifft binnen weniger Minuten bei Ihnen Zuhause ein, da er dank neuester Technologie den kürzesten Anfahrtsweg ermitteln konnte. Die Behandlung kann sofort beginnen. Bei solch schweren Ereignissen entscheiden oft Minuten über Leben und Tod. Dieses oder ähnliche Szenarien sind mit Smart Health Technologie keine Zukunftsmusik mehr.

iStock_000011318371XSmall_400x300_brain cancer_EraxionNun haben Sie einige Vorteile von Smart Health kennengelernt. Und trotzdem ist nicht alles Gold, was glänzt. Natürlich existieren auch hier einige Nachteile. Bleiben wir bei unserem Beispiel von oben. Um den Sturz zu registrieren benötigt das System natürlich Daten von Ihnen, welche es in Echtzeit sofort analysieren beziehungsweise auswerten muss. Hört man den Begriff „Daten“ kommen viele Skeptiker um die Ecke mit dem Stichwort „Datenschutz“. Natürlich müssen die gespeicherten und ausgetauschten Daten sicher vor unberechtigtem Zugriff gemacht werden. Trotz allen Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen werden können, wird es nie einen 100-prozentigen Schutz geben. Hierbei müssen Sie sich zwischen lebensrettenden Systemen oder Datensicherheit entscheiden.

 

 >      Welche Hürden gilt es zu überwinden?

  • Daten müssen besser vor Manipulation geschützt werden.
  • Die Zuverlässigkeit der Systeme muss sichergestellt werden.
  • Flächendeckende Internetanbindung muss für jeden zugänglich gemacht werden.

 

>      Welche Chancen gibt es?

  • Verbesserung der Krankenversorgung, dank Echtzeit Datenanalyse.
  • Erhöhte Lebensqualität durch Vermeidung von Doppeluntersuchungen.
  • Flächendeckende Versorgung, auch in ländlichen Umgebungen.
  • Ausbau von Wissen unter den Ärzten.

Verpassen Sie nicht unseren nächsten Beitrag zum Thema Smart Ecosystems!

Einleitung: Smart SOPHIST
Teil 1: Smarte Energieversorgung – Strom intelligent nutzen
Teil 2: Die vierte industrielle Revolution
Teil 3: Smartes Zuhause
Teil 5: Farming 2.0 – Der vernetzte Bauernhof

Textquellen:

 

Bildquellen:

  • Titel: X-ray of a hand
    Quelle: iStockphoto
    Autor: richterfoto
  • Titel: MRI isolated
    Quelle: iStockphoto
    Autor: jgroup
  • Titel: brain cancer
    Quelle: iStockphoto
    Autor: Eraxion

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