Farming 2.0 – Der vernetzte Bauernhof

Herzlich Willkommen zum nächsten Teil unserer Blogserie zu Smart Ecosystems. Sie haben nun schon einige Smart-Bereiche kennengelernt, aber haben Sie schon einmal daran gedacht, dass vernetzte Maschinen auf landwirtschaftlichen Flächen autonom fahren, Daten in Echtzeit auswerten und daraus Erkenntnisse ziehen, wann und wie viel Dünger die Felder benötigen? Wir SOPHISTen haben uns mit dem Thema „intelligente Landwirtschaft“ – besser bekannt als Smart Farming beschäftigt.

Brown Holstein cow in the field looking at you

   > Smart Farming  – Was ist das?

Vernetzte Maschinen und Echtzeitdaten-Auswertung auf einem Tablet sind keine Fremdwörter für die Generation „Farming 2.0“. Auch Lenkassistenzsysteme, welche die riesigen Landmaschinen zentimetergenau auf dem Feld bewegen und automatisch den benötigten Düngebedarf der Pflanzen ermitteln, sind mit der Technik von heute leicht umsetzbar. Kein Bauer streut mehr sein Saatgut von Hand. Maschinen erledigen diese Arbeit besser und vor allem schneller. Denn wie jeder weiß: „Zeit ist Geld“ und das gilt auch in der Landwirtschaft. Smart Farming bietet angeblich die Lösung dieser Herausforderung. Eine intelligente Vernetzung, angefangen bei Maschinen, bis hin zu Sensoren auf den Feldern oder Auswertungsprogrammen auf dem Computer, all das soll die Optimierung der landwirtschaftlichen Prozesse vorantreiben. Dabei profitiert nicht nur die Agrarwirtschaft, auch Unternehmen im Segment der Wetterdaten, oder App-Entwickler wollen ein Stück vom Kuchen und steigen in das Geschäft ein. Dadurch ist es möglich, ganze Landstriche anhand von GPS-Daten zu analysieren, auszuwerten und entsprechend ökonomisch zu nutzen. Erkennt das System beispielsweise Regen in den nächsten Stunden, alarmiert es den Bauern, er möge seine Ernte lieber jetzt in Sicherheit bringen. Dadurch werden Ernteausfälle vermieden.

Colorful summer landscape on the meadow of wheat and poppies

  >  Welche Hürden gilt es zu überwinden?

  • Bedienungsfreundliche Geräte für Landwirte müssen entwickelt werden.
  • Standards für alle Systeme müssen geschaffen werden.
  • Daten müssen in Echtzeit erfasst und verarbeitet werden.
  • Auch neue Algorithmen, die zur Auswertung dienen, müssen entwickelt werden.

 >  Welche Chancen gibt es?

  • Der Landwirt wird durch die neue Technik entlastet und kann sich auf neue Bereiche fokussieren.
  • Landwirtschaftliche Nutzflächen können effizienter bewirtschaftet werden.
  • Durch neue Technologien werden Düngemittel, oder Pflanzenschutzmittel gezielt eingesetzt, was eine Schonung der natürlichen Ressourcen zur Folge hat.
  • Verbesserung des Betriebsmanagement, durch Datenanalyse aus dem Büro.

Neugierig geworden? Dann freuen Sie sich auf weitere spannende Einsatzmöglichkeiten von Smart Ecosystems in unserem nächsten Blogbeitrag!

Einleitung: Smart SOPHIST
Teil 1: Smarte Energieversorgung – Strom intelligent nutzen
Teil 2: Die vierte industrielle Revolution
Teil 3: Smartes Zuhause
Teil 4: Leben retten durch IT

Textquellen:

Bildquellen:

  • Titel: lanscape
    Quelle: iStockphoto
    Autor: Volokhatiuk
  • Titel: Bunte Sommer Landschaft auf der Wiese von Weizen
    Quelle: iStockphoto
    Autor: Andrew_Mayovskyy

 

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