Die glorreichen Drei

…Berater die zur diesjährigen MedConf und erstmalig parallel dazu stattfindenden PharmConf mit 3 Vorträgen den Beitrag der SOPHISTen leisten. Erfahren Sie hier mehr über diese Vorträge.

Die MedConf und die PharmConf teilen sich dieses mal das Konferenzhotel in München und die Ausstellungsfläche und finden zeitgleich statt. Wir würden uns über ihren Besuch an unserem Ausstellungsstand oder in einem unserer Vorträge sehr freuen.

PharmConf-Vortrag:

13.10.2010 – 17:40 bis 18:30 Uhr

Hajo Hoffmann:

STABLE – Ein Ansatz zur systematischen Strukturierung von Anforderungen

Speziell in großen Entwicklungsprojekten nehmen umfangreiche natürlichsprachige Spezifikationen oft einen hohen Stellenwert ein. Die schiere Menge von Dokumenten, Normen, beteiligten Unternehmen, Abteilungen und Teams und die somit große Anzahl verschiedener Autoren erzeugt eine sehr inhomogene Spezifikationslandschaft. Zwar sind dank einer Vielzahl von Spezifikationsvorlagen und meist projektspezifischen Dokument-Templates grobe Rahmen vorgegeben, aber speziell die detaillierte Strukturierung der (nicht)funktionalen Anforderungen unterliegt den spezifischen, fachlichen Rahmenbedingungen und den Gliederungsvorlieben der Autoren.

Mit STABLE liegt nun ein Regelwerk vor, mit dem die Struktur für Anforderungen systematisch anhand der Use-Case-Analyse erzeugt werden kann. Mit Hilfe von STABLE können große Spezifikationslandschaften also homogener – und damit besser, lesbarer und effizienter – werden.

Stichworte:

Anforderungen, Gliederung, Struktur, Use-Case Analyse, Regelwerk, Systematik

MedConf-Vortrag:

14.10.2010 – 11:30 bis 12:20 Uhr

Dirk Schüpferling:

Deltaanforderungen – Gutes Requirements Engineering trotz Altlasten

In diesem Vortrag betrachten wir die sehr praxisnahe Aufgabe, neue Anforderungen für ein bestehendes System zu erheben, wenn die existierende Dokumentation nicht der gewünschten Qualität entspricht oder überhaupt nicht vorhanden ist. Dabei stellen wir uns dem Problem, nicht alle Dokumentationen neu erzeugen zu können aber trotzdem für die neuen Funktionen gute Anforderungen zu erheben. Wir geben Ihnen Vorschläge, welche zusätzlichen Dokumentationsteile neu beschrieben werden müssen, um die neuen Anforderungen sinnvoll in Zusammenhang zu setzen. An Beispielen zeigen wir Ihnen wie Sie dieses Vorgehen mit Hilfe von natürlicher Sprache und Modellen in der Praxis umsetzen können. Dabei betrachten wir sowohl die Anforderungsänderungen, die sich auf ein System als auch auf einzelne Komponenten des Systems beziehen.

Damit ergibt sich ein Vorgehen, durch das Sie sukzessive, über mehrere Projekte hinweg, eine einheitliche Anforderungsbeschreibung Ihres Systems und Ihrer Komponenten erhalten.

Stichworte:

Anforderungen, Dokumentation

 

MedConf-Vortrag:

14.10.2010 – 17:10 bis 18:00 Uhr

Christian Pikalek:

Reuse von Projekt-Artefakten – Aufwandsreduktion durch Wiederverwendung

Kennen Sie die folgende Situation? Im Laufe eines Projekts stellt man immer wieder fest, dass einem eine Problemstellung irgendwie bekannt vorkommt. Leider kann man sich nicht mehr erinnern, an welcher Stelle oder in welchem Projekt das war. Schade, denn die Folge dieser Unwissenheit ist, dass man das Problem abermals selbstständig löst, nur um lange Recherchen zu vermeiden! Hätte man gewusst, an welcher Stelle die gesuchten Informationen abgelegt sind oder wen man hätte fragen können, wäre dieser Aufwand deutlich geringer gewesen. Genau an diesem Punkt setzten Wiederverwendungskonzepte an.

Dieser Vortrag stellt Ihnen vor, welches Potential Wiederverwendungskonzepte besitzen und wie ein solches Konzept aufgebaut ist. Er zeigt Ihnen, welche Artefakte wiederverwendet werden können und wie Sie diese Lösungen am Ende eines Projekts identifizieren und für Folgeprojekte aufbereiten. Des weiteren gibt er Ihnen Tipps, wie Sie Ihr persönliches Wiederverwendungskonzept in einem Unternehmen einführen können!

Stichworte:

Wiederverwendungskonzept, Systemanalyse

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