Diese eine Satzstruktur hat mehr Projekte gerettet als jedes Tool. Seit Ende der Neunziger schreiben Requirements Engineers weltweit Anforderungen nach einer Schablone, die auf einen Bierdeckel passt – und trotzdem landen jeden Tag Sätze in Spezifikationen, die drei Leute auf drei Arten verstehen. Das Problem ist nicht Schlamperei: Unser Gehirn lässt beim Formulieren Informationen weg, verändert und verallgemeinert sie. Die Satzschablone MASTeR zwingt dich, diese Lücken zu füllen, bevor sie in der Spezifikation landen.
Was dich im Video erwartet
Roland Kluge baut den FunktionsMASTeR in vier Schritten auf: die Verbindlichkeit mit MUSS, SOLLTE und WIRD, das präzise Vollverb, die drei Arten der Funktionalität (selbsttätige Systemaktivität, Benutzerinteraktion, Schnittstellenanforderung) und das Objekt. Danach zeigt er, warum das mehrdeutige „wenn” durch FALLS, SOBALD und SOLANGE ersetzt wird – und wie aus dem schwammigen Satz „Die Heizung soll sich automatisch regeln lassen” drei testbare, eindeutige Anforderungen werden.
Alle Schablonen zum Nachschlagen
Die Schablonen aus dem Video – inklusive der Varianten für nicht-funktionale Anforderungen und der englischen Fassungen – findest du kostenlos in unserer MASTeR-Broschüre „Schablonen für alle Fälle”: https://sophist.de/wwng
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