Was passiert, wenn man eine ganze Firma aus dem Büro befreit und in die Sonne schickt? Genau – Sommerreise pur.
Am 07. und 08. Juli war es wieder so weit: Unsere alljährliche Sommerreise stand auf dem Plan! Zwei Tage raus aus dem Büro, rein in die frische Luft – mit viel Bewegung, gutem Essen und noch besserer Gesellschaft.
Wie immer ging’s nicht um große Leitsprüche oder durchgetaktete Agenden, sondern ums Wesentliche: gemeinsam Zeit zu verbringen, sich mal anders erleben als zwischen Laptop und Whiteboard und ganz nebenbei noch etwas für Körper und Seele tun.
Die Stimmung? Rundum sonnig und das nicht nur wettertechnisch.

Los ging’s am Montagmorgen in Nürnberg. Ein großer Bus, viele SOPHISTen und natürlich gute Laune im Gepäck. Einige reisten mit dem Auto an, aber am Ende versammelten sich alle an unserem Ziel: der idyllischen Kainsbacher Mühle.
Ein Hotel, wie es im Buche steht: mit großzügigem Garten, einladendem Pool und einem Buffet, das mehr als einmal für leuchtende Augen und volle Teller sorgte.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es für uns in drei Gruppen, die sich jeweils ein ganz eigenes Programm für den Nachmittag vornahmen.
Ein Teil von uns startete sportlich auf dem Golfplatz in Velden. Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Hunger von der Frankengolfschule und zwei weiteren Golflehrern bekamen wir einen tollen Einblick in die Grundlagen des Spiels – und dafür geht ein großes Dankeschön an das Trainerteam. Mit viel Geduld, Humor und einer guten Portion Motivation erklärten sie uns die verschiedenen Golfschläger, zeigten die richtige Standposition, brachten uns den Golfschwung bei und trainierten mit uns die Putt-Technik.
Die SOPHISTen wurden in drei kleinere Gruppen aufgeteilt und übten fleißig an drei Stationen. Am Ende ging es erst im Putt-Turnier um Präzision, bevor beim Wettbewerb um den längsten Schlag die Bälle mit voller Kraft in Richtung Horizont geschickt wurden. Die Besten wurden bei einer kleinen Preisverleihung gefeiert – und alle hatten ihren Spaß, egal wie weit oder gerade der Ball flog.

Die zweite Gruppe suchte das Abenteuer und bekam es auch: Höhlenklettern in der Bismarckgrotte in Velden stand auf dem Plan. Ausgestattet mit Helm, Gurt und Karabinern ging es ans Abseilen, Hochklettern, Durchzwängen und Entlanghangeln an Felswänden. Die Tour war körperlich fordernd, aber als wir schließlich nach einigen Stunden die Höhle komplett durchquert hatten, war die Freude groß. Schweiß, Staub und jede Menge Glücksgefühle machten diese Erfahrung zu einem echten Highlight.

Die dritte Gruppe nahm es gemütlicher und verbrachte den Tag im Aussteigerprogramm. Hier hieß es: Abschalten, entspannen, einfach den Moment genießen. Ob im Hotelgarten, bei Wellness oder mit einem guten Buch – pure Erholung war angesagt. Während die anderen SOPHISTen kletterten oder Bälle schlugen, tankte diese Gruppe Kraft und sammelte Sonne, Ruhe und neue Energie.
Nach einem Tag voller Bewegung und frischer Luft war der Appetit groß. Zum Glück hatte das Küchenteam der Kainsbacher Mühle ordentlich aufgetischt. Bei warmen Speisen und vollen Bäuchen ließ es sich bestens in den Abend starten.
Doch das war erst der Anfang. Bei einer exklusiven Whiskeyverkostung wurde es edel und torfig. Von mild bis „rauch mir die Kehle weg“ war für alle Geschmäcker etwas dabei. Begleitet wurde das Ganze vom stilechten Zigarrenrauchen. Ein wenig klischeehaft vielleicht, aber manchmal darf man das einfach.
Direkt im
Anschluss ging es vom Oldschool-Vibe nahtlos in die Lagerfeuer-Romantik über.
Gitarre, Gesang und ein paar leise Mitsängerinnen und Mitsänger sorgten für
echtes Hüttenfeeling. Und als das Feuer um 23 Uhr langsam verglühte, war der
Abend noch lange nicht vorbei. Im Speisesaal wurde weiter gefeiert mit
Tanzeinlagen, Boombox-Beats, einer Schachrunde für die Taktikerinnen und
Taktiker und Kicker-Matches für die Schnellhändigen.

Der zweite Tag begann, wie man es sich nur wünschen kann: mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, das erneut keine Wünsche offenließ. Kaffee, frische Brötchen, Obst und Müsli. Nach dem gemeinsamen Schlemmen hieß es dann Koffer packen, Zimmer räumen, aber noch nicht abreisen.
Denn bevor es zurück nach Nürnberg ging, war noch Zeit zum Durchatmen. Zwei entspannte Stunden im Hotelgarten standen zur freien Verfügung und die wurden intensiv genutzt: für Gespräche, Sonnenbaden, letzte Runden Schach und für ein paar Munchkin-Matches, bei denen noch einmal mit vollem Einsatz gekämpft, verraten und (freundschaftlich) geflucht wurde.
Bevor es endgültig zurück in den Alltag ging, durften wir noch einmal bewusst zur Ruhe kommen beim MBSR-Kurs (Mindfulness Based Stress Reduction) gehalten von Dorian Bornhöft. Wie schon im letzten Jahr war das eine willkommene Gelegenheit, Körper und Geist auf Entspannung zu schalten und mit einer ordentlichen Portion Achtsamkeit in die neue Woche zu starten.
Mit einer süßen Stärkung – Kaffee und Kuchen sei Dank – ging die Sommerreise dann langsam zu Ende. Verabschiedungen, letzte Lacher, ein paar müde Augen und viele zufriedene Gesichter. Dann ging es zurück in den Bus und Richtung Heimat mit einem Kopf voller Eindrücke und einem Herz voll guter Erinnerungen.

Fazit: Zwei Tage, viele Geschichten
Ob beim Golfen, Klettern, Entspannen oder einfach beim gemeinsamen Lachen – die Sommerreise hat wieder gezeigt, dass wir nicht nur im Projektalltag ein gutes Team sind. Zwei Tage lang wurde geschwitzt, gelacht, gequatscht und genossen. Jetzt bleibt nur eine Frage offen: Wie toppen wir das nächstes Jahr?