Am Anfang war der Stakeholder (Teil 4): Techniken zur Ermittlung unterbewusster Stakeholder

Um unterbewusste Stakeholder zu identifizieren, eignen sich dokumentenzentrierte Techniken am besten. Der Ermittlung der Stakeholder geht hier also zunächst die Ermittlung potenziell relevanter Dokumente voraus. Hierzu gehören Referenzmodelle sowie Projekt- und Unternehmensdokumente zu unterschiedlichen Sichten (v.a. prozessorientierte und strukturorientierte Sichten).

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Am Anfang war der Stakeholder (Teil 1): Die drei Säulen der Stakeholder-Ermittlung

Wenn wir neu in ein Projekt kommen, dessen Ziel es ist, ein System zu entwickeln, ist eine unserer ersten Fragen: „Wer sind die Stakeholder des Systems?“. Da wird dann meist der Kunde oder Auftraggeber genannt und mit viel Glück auch noch die späteren Anwender. Das ist dann meist schon das Ende der Fahnenstange.

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Wie „gendere“ ich richtig?

„Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Schulungsunterlagen bitte auf gender-gerechte Formulierung“, steht in der E-Mail meines Kunden, bei dem ich eine Schulung halten soll.

Aha. Gender-gerecht. Jetzt bin ich der englischen Sprache immerhin soweit mächtig, dass ich weiß, dass „gender“ „Geschlecht“ bedeutet. Meine Schulungsunterlagen sollen also – das denglische Wortkonstrukt wörtlich übersetzt – geschlechtergerecht sein. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass Unterlagen auch geschlechterungerecht sein können.

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