25.000 Kilometer über das Meer

Jeder der uns kennt, weiß, dass wir genauso ticken wie die Sophisten in der Antike. Seit inzwischen gut 20 Jahren beschäftigen wir uns mit Wissen rund um das Requirements-Engineering und tragen unser Wissen zu unseren Kunden in die weite Welt. Eine der Herausforderungen dabei ist, die stetige Weiterentwicklung unserer Kenntnisse und Methoden sowie deren Adaption auf aktuelle Themen und Bedürfnisse in unseren Kundenprojekten.

Doch wie hält man eigentlich mit der immer schneller werdenden Entwicklung in der IT mit?

„Die Infragestellung des Althergebrachten führt zur Suche nach etwas Besserem.“

Frei nach diesem Motto betreuen wir regelmäßig Bachelor- und Masterarbeiten und versuchen in firmeninternen Innovationsprojekten neue Erkenntnisse rund um das RE zu gewinnen oder hinterfragen kritisch unsere bewährten Methoden. Als treue Leser unseres Blogs wissen Sie, dass wir seit einiger Zeit auch die Promotion mit dem Thema „Transformation, Sichtenbildung und Analyse auf Basis einer kanonischen Repräsentation von Anforderungen“ unseres Beraters Alexander Rauh begleiten und unterstützen.

Im Rahmen seiner Forschung hatte Alexander die Chance, einen Teil seiner Ergebnisse auf der SOSE 2017 (Service-Oriented System Engineering) vorzustellen und sich Feedback und Anregungen für seine weitere Arbeit einzuholen. Bei der SOSE handelt es sich um eine von dem IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) unterstützte Konferenz, die bereits zum 11. Mal stattfand. Veranstaltungsort dieses Jahr war San Francisco im Sonnenstaat Kalifornien. Über vier Tage verteilt trafen sich etwa 120 Forscher aus China, aus den USA und aus unterschiedlichen Ländern in Europa und diskutieren Themen rund um System Engineering im Kontext von „Internet of Things“.

UnbenanntDas Thema, das Alexander auf der Konferenz präsentierte, lautete „A requirements meta-model to integrate information for the definition of system services“. Darin stellte er seinen Ansatz der Integration von Anforderungen in einem gemeinsamen Modell vor, um darauf aufbauend die Qualität dieser Anforderungen zu ermitteln [1]. Besonders das Meta-Modell für Anforderungen, das die Struktur der integrierten Informationen aus den Anforderungen beschreibt, stand im Mittelpunkt des Vortrages. Neben einem Jetlag brachte Alexander von seiner ca. 25.000 Kilometer umfassenden Reise viel positives Feedback sowie einige Anregungen zu seiner Arbeit und natürlich jede Menge Eindrücke von der Stadt San Francisco mit.

Zugegeben, Kapitän Nemo hat auf seiner Reise in „20.000 Meilen unter dem Meer“ die spannenderen Abenteuer erlebt, dafür haben wir neue Erkenntnisse im Bereich RE mitgebracht. Diese Erkenntnisse möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Wenn Sie erfahren wollen, welche Informationen in Ihren Anforderungen stecken und wie diese Informationen miteinander in Verbindung stehen, dann verfolgen Sie einfach weiterhin unseren Blog. In drei weiteren Artikeln werden wir Ihnen das Meta-Modell für Anforderungen aus unserem Konferenzbeitrag vorstellen. Bleiben Sie dran!

 

[1]        A. Rauh, W. Golubski, and S. Queins, “A requirements meta-model to integrate information for the definition of system services,” in 2017 IEEE Symposium on Service-Oriented System Engineering: IEEE / Institute of Electrical and Electronics Engineers Incorporated, 2017.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


+ eins = 6

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>