Smartes Zuhause

Herzlich Willkommen zu einem weiterem Blogbeitrag aus der Serie der Smart Ecosystems. Heutiges Thema „Smart Home“, welches in vielen Haushalten zurzeit heiß diskutiert wird. Durchgesetzt hat sich der Wohnstandard aber noch nicht. Viele Menschen haben noch kein klares Bild davon, was es bedeutet in einem intelligenten Zuhause zu leben. Was kann es? Welche Möglichkeiten bietet es uns? Und vor allem, was ist es?

Concept image of the six most common questions and answers on a signpost.

Smart Home  – Was ist das?

Intelligentes Wohnen, oder auch Smart Home bezeichnet, dient als Begriff für ein vernetztes Zuhause. Damit können Sie – so die Vision – Ihre Wohn- und Lebensqualität ins Unermessliche steigern. Erleben Sie die Zukunft in einem neuen, noch unbekannten Flair. Geräte stehen nicht mehr für sich alleine, sondern sind miteinander vernetzt. Sie helfen Ihnen bei alltäglichen Dingen wie dem Einkaufen, Heizen oder beim Betanken Ihres neuen Elektroautos. Sie wissen nicht wie? Hier kommt die Antwort:

Als Anwendungsbeispiel kann eine Jalousie genannt werden, die in Ihrem Smart Home vernetzt ist. Es ist somit möglich, außerhalb der eigenen vier Wände die Jalousie zu bedienen. Über Ihr Smartphone wird das Gerät so eingestellt, dass morgens wenig Sonne auf Ihre teuren Ledermöbel trifft. Abends, bevor Sie nach Hause kommen, wird die Jalousie automatisch geöffnet und die ganze Familie kann die letzten Sonnenstrahlen des Abends genießen. Vergeuden Sie keinen Gedanken mehr an Sicherheit im Urlaub. Bequem lässt sich am Handy erkennen, ob Fenster geschlossen oder offen sind. Per Knopfdruck wird ein versäumtes Schließen der Fenster nachgeholt.

 

Weitere mögliche Einsatzgebiete sind:

  • Im Winter wird die Heizung automatisch eingeschaltet, falls eine gewisse Temperatur im Raum unterschritten wurde und schaltet sich selbstständig ab, sobald die von Ihnen gewünschte Temperatur erreicht ist. Dies kann in Zukunft über eine App außerhalb des Hauses gelenkt werden.
  • Das Elektroauto wird über die gesammelte Energie, beispielsweise der gewonnenen Sonnenenergie automatisch in der Garage aufgeladen.
  • Öffnen der Haustür über das Handy oder Tablet – davor wurde natürlich, dank des vernetzten Bewegungsmelders, ein Foto gesendet, wem Einlass gewährt werden soll.

Welche Hürden gilt es zu überwinden?

  • Geräte müssen an das Internet angebunden sein.
  • Handys, Tablets oder ähnliches müssen vorhanden und internetfähig sein – zu jeder Zeit.
  • Die Stromversorgung aller vernetzen Geräte muss gewährleistet sein.
  • Kosten für die Anschaffung neuer, smarter Geräte sind nicht zu vernachlässigen.
  • In der Bevölkerung ist der Begriff von Smart Home noch nicht völlig klar. Eine Aufklärung in diesem Bereich muss erfolgen.

Welche Chancen gibt es?

  • Anbieter solcher Lösungen können besser und individueller auf die Kundenwünsche eingehen.
  • Steigerung der Sicherheit im eigenen Zuhause.
  • Einsparung von Strom- und Heizkosten, durch effiziente Nutzung der Ressourcen.

iStock_00015889548_425x282_Calculator_and_Pen_Catenarymedia

Konnten Sie sich jemals vorstellen, dass Technik Ihr Leben retten wird? Jetzt fragen Sie sich bestimmt, wie genau so etwas aussehen könnte. Dann bleiben Sie neugierig, denn in unserem nächsten Teil beleuchten wir genau dieses Thema mit Ihnen.

 

Einleitung: Smart SOPHIST
Teil 1: Smarte Energieversorgung – Strom intelligent nutzen
Teil 2: Die vierte industrielle Revolution
Teil 4: Leben retten durch IT
Teil 5: Farming 2.0 – Der vernetzte Bauernhof

Textquellen:

Bildquellen:

  • Titel: Questions and answers signpost
    Quelle: iStockphoto
    Autor: RTimages
  • Titel: Login form window on mobile phone
    Quelle: iStockphoto
    Autor: pressureUA
  • Titel: Calculator and Pen
    Quelle: iStockphoto
    Autor: Catenarymedia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


× eins = 5