Agiles RE – Vom Stakeholder zum Backlog

Agilität ist in. Agilität steht für die Softwareentwicklung der Zukunft – dynamisch und flexibel. Doch lässt sie die Betroffenen mit der wichtigsten Frage alleine – Wie kann ich die Vorteile der agilen Vorgehensweisen für mein Projekt nutzen?

Scrum, beispielsweise, ist ein agiles Framework mit dem komplexe Projekte gesteuert werden können. Allerdings bedeutet Framework auch, dass solch ein „Rahmen“ mit Techniken und Methoden gefüllt werden will.

Das Kerngeschäft von uns SOPHISTen ist das Requirements Engineering, ein kooperativer, inkrementeller und iterativer Ansatz zur Spezifikation und Management von Anforderungen. Tatsächlich ist dies auch in einem Scrum-Projekt ein wichtiger Kernprozess. Denn bevor die eigentliche Entwicklung starten kann, muss das Wissen über das System zunächst von den Stakeholdern über das Backlog zum Entwicklungsteam gelangen und genau hier findet sich der Ansatzpunkt zur Wahl von Methoden und Techniken, um den „Rahmen“ durchdacht zu füllen.

Agiles RE - RE in ScrumBegeben wir uns auf die Suche nach den vier Haupttätigkeiten des Requirements-Engineerings (Ermittlung, Dokumentation, Prüfung und Abstimmung und Verwaltung) in Scrum: Der Product-Owner muss die Anforderungen der Stakeholder an ein System ermitteln und kann diese dann in einer von ihm gewählten Repräsentationsform, meistens wird hier die User-Story genutzt, dokumentieren. Mit der User-Story kommuniziert er Wissen über das System von den Stakeholdern an das Entwicklungsteam. Diese Anforderungen müssen natürlich, wie auch in klassischen Projekten, auf gewissen Qualitätskriterien geprüft (z.B. Definition of Ready) und mit den Anforderungsquellen abgestimmt werden. Damit eine strukturierte Implementierung der Anforderungen in das System stattfinden kann bzw. damit Änderungen und Feedback flexibel eingearbeitet werden können, müssen die User-Storys natürlich auch verwaltet werden.

Sie sehen, dass wir bereits bei dieser sehr übersichtlichen Zusammenfassung der Scrum-Prozesse eine Menge Requirements-Engineering-Techniken identifizieren konnten. Damit diese RE-Disziplinen allerdings in einem agilen Umfeld Anwendung finden können, müssen diese ebenso wie das grundsätzliche Mind-Set der Betroffenen einem Change-Prozess unterzogen werden, damit sie in diesem schlanken und auf Kommunikation ausgerichteten Vorgehen funktionieren können.

In unserem neuen Training „Agiles RE – Vom Stakeholder zum Backlog“ (als Offene oder Inhouse Variante) zeigen wir Ihnen, wie Sie Requirements-Engineering-Techniken effizient in einem agilen Umfeld einsetzen können. Darüber hinaus stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten vor, User-Storys zu schneiden und zu verfeinern sowie das Product-Backlog zu priorisieren. Mithilfe zahlreicher Workshops, u.a. die Simulation eines kompletten Sprints, verknüpfen wir erlernte Theorie mit praktischen Übungen, damit der Transfer auch später im Daily-Business leichter fällt. In unserem Baustein „Agilität in der Praxis“ zeigen wir Ihnen an echten Beispielen, wie komplexe Projekte unter unterschiedlichen Voraussetzungen mit agilen Vorgehensweisen erfolgreich bearbeitet werden können. Interesse geweckt? Wagen Sie doch einen Blick in unseren Trainingskatalog für Offene und Inhouse Trainings.

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