Weihnachtsfeier bei den SOPHISTen

Stille Nacht? Friedliches gemeinsames Abendessen, ein paar Reden und gut?

Von wegen! Wir SOPHISTen zelebrierten im Stil der Roaring Twenties, und die Events des Abends erstreckten sich vom bürgerlichen Schrottwichteln bis zur Adelstitelverleihung…

Dem Sektempfang folgte auf mehrfachen Wunsch eines hungrigen SOPHISTen relativ bald das Festmenü: Gans mit Kloß und Rotkohl, Lachs unter der Kräuterkruste, Rösti mit Ratatouille –  für jeden war etwas Passendes dabei. Auch die Schoko-Mousse mit Pflaumen- beziehungsweise Kirschsoße war nicht zu verachten. Im Hintergrund sorgten authentische 20s-Musik und der weniger authentische, aber stummgeschaltete Film „Die Feuerzangenbowle“ für ein angenehmes Ambiente.

Natürlich wollten wir den Filmdarstellern nicht den ganzen Spaß überlassen und leiteten daher mit einer stilgerecht inszenierten, eigenen Feuerzangenbowle zur Ansprache der Geschäftsleitung über.

Wie sich das zu Weihnachten so gehört, gab es natürlich auch Geschenke. Die SOPHISTen die brav ein Gedicht aufsagten oder ein Lied sangen (oder eine gute Ausrede hatten oder sich nach der Geschenkübergabe heimlich, still und leise aus dem Staub machten…) bekamen nicht nur ein weiteres Teil für die SOPHIST-Garderobe, sondern natürlich auch Lebkuchen unseres Hauslieferanten (aufmerksame SOPHIST-Blogleser wissen, um welche alteingesessene Nürnberger Lebküchnerei es sich dabei handelt).

Um alle wieder ein wenig aus der betulichen Vorweihnachtsstimmung zu reißen, war Schrottwichteln genau das Richtige. Das Prinzip ist einfach: Jeder bringt einen Gegenstand mit, den er schon immer loswerden wollte. Der hübsch verpackte Schrott wird dann nach einem ausgeklügelten Regelwerk umverteilt. Die Regeln sind simpel… zumindest wenn man sie verinnerlichen will. Machen Sie sich einfach selbst ein Bild, unsere eindeutige und intuitiv erfassbare Visualisierung der Regeln sollte alle Klarheiten beseitigen.  Nach ein paar Runden war der Schrott neu verteilt. Nach ausgedehnten Verhandlungen war er auch wunschgerecht verteilt.

Es folgte eine Rätsel-Präsentation zur Sommerreise 2011. Erwartungsgemäß  wurde das Rätsel schnell gelöst und das Ziel der Sommerreise war bekannt: Krakau, die heimliche Hauptstadt Polens, mit ihren zahlreichen Denkmälern, Kunstwerken und Kneipen erwartet uns.

Den nächsten Höhepunkt des Abends bildete die Adelstitelverleihung an Chris Rupp und Roland Ehrlinger: Chris führt nun den Titel „Lady of Sherwood Forest“ und Roland darf sich „Lord of Kingswood“ nennen. Um ihren neuen Adelsstand gebührend ausdrücken zu können, bekamen die beiden noch jeweils einen Siegelstempel mit dem SOPHIST-Logo und ihren Initialen sowie SOPHIST-blaues Siegelwachs… Briefen mit Siegel steht also nichts mehr im Wege.

Den gelungenen Abschluss des Abendprogramms lieferte Marta mit gekonnten Poetry Slam Einlagen. Wir erfuhren mehr über die Wünsche und Träume von Computernerds und über die Sorte Mitbewohner, die selbst Stress im Büro paradiesisch erscheinen lässt…

Danach war mit freundlicher Unterstützung eines eigens angemieteten Barkeepers Party angesagt. Es kursieren Gerüchte, dass der „last man standing“ erst gegen vier Uhr morgens das Feld räumte…

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