To be SOPHISTicated – die SOPHISTen stellen sich vor – Rainer Joppich

Haben Sie sich auch schon immer gefragt, wer die SOPHISTen eigentlich wirklich sind? In unserer Blog-Serie „To be SOPHISTicated“ stehen die SOPHISTen im Interview Rede und Antwort.

Heute mit: Rainer Joppich, Senior Berater

Was machst du eigentlich als Berater und Trainer bei SOPHIST?

Helfen! Das trifft es ziemlich gut. Ich helfe und unterstütze andere Menschen und Teams. Dafür bin ich da. Und kämpfen. Ich kämpfe seit geraumer Zeit – und das wird wohl auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen – für die Verbreitung einer Akzeptanz des Requirements Engineering. Dabei muss kämpfen nicht zwangsweise negativ belegt sein. Meist macht dieser Kampf richtig Spaß. Vor allem, wenn ich merke, dass er nicht umsonst war. Dann schließt sich der Kreis, denn: dann habe ich geholfen.

Und was hast du gemacht, bevor du SOPHIST wurdest?

Nach meiner Schullaufbahn leistete ich meinen Zivildienst. In dieser Zeit habe ich altersschwache Menschen betreut. Die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, möchte ich nicht mehr missen. Sie haben mich viel über unsere Gesellschaft und das Menschsein gelehrt.

Was macht es für dich aus SOPHIST zu sein?

Dass ich in einem relativ kleinen Unternehmen (in dem ich nicht eine Nummer sondern der Rainer bin) flexibel, selbstständig und selbstverantwortlich arbeiten darf. Dazu gehört auch, Wege zu beschreiten und Gedanken zu verfolgen, die nicht vorgegeben und mit Erfahrungswerten hinterlegt sind. Immer mal was Neues wagen, einfach ausprobieren dürfen – das macht für mich das SOPHISTische Dasein aus. Daneben – und nicht minder wichtig – gilt es meinen Kollegenkreis zu erwähnen. Ein Teil dieses Gesamtsystems zu sein – auch das macht mich zu einem SOPHISTen.

Über welches Requirement hast du schon mal richtig lachen müssen?

Mit Abstand Platz 1 belegt hier eine Forderung nach einem Warnhinweis für den Benutzer eines Systems. Dieser Hinweis warnt den Benutzer vor bissigen Hunden oder auch vor allzu freizügigen Damen. Ich konnte es einfach nicht glauben. Soweit ich mich erinnere gab es diese Forderung aber aus gegebenem Anlass.

Gab’s auch eins, das so richtig zum Heulen war?

Ja, viele. Eine Forderung läuft mir da immer mal wieder über den Weg: Es gibt in einem System eine weltweit und für alle Zeiten eindeutige Kennung von bestimmten Objekten. Zusätzlich wird dann irgendwann gefordert, dass ein weiteres noch eindeutigeres Konstrukt gebaut werden muss, das den Fall abdeckt, dass die eigentlich eindeutige Kennung plötzlich nicht mehr eindeutig ist, obwohl sie doch nur genau einmal auftreten kann. Hmmm…

In deinem Job kommst du ja viel rum. Hattest du schon mal ein skurriles Erlebnis?

Dass ich für den Weg zu einem Kunden ein bestimmtes Verkehrsmittel nutzen musste mit dem ich für den einfachen Weg ca. 4,5 Stunden benötigt habe. Mit einem anderen Verkehrsmittel hätte ich den Weg auch in ca. zwei Stunden zurücklegen können. Auch die Wegstrecke war somit mehr also doppelt so lang, als wenn ich mich auf direktem Wege – und eben mit anderem Verkehrsmittel – dorthin begeben hätte.

Entspannen vom alltäglichen Wahnsinn. Wie machst du das?

Sonne ist dabei sehr wichtig. Ob in den Bergen oder am Strand ist ziemlich egal. Und natürlich die Musik. Vor allem wenn ich sie selbst erklingen lasse entspannt mich das ungemein. Alle anderen Dinge, die mich beschäftigen, sind dann ganz plötzlich wie weggeblasen.

Die Sophisten waren Philosophen im antiken Griechenland. Was ist dein philosophisches Lieblingszitat?

DAS Lieblingszitat gibt es für mich nicht. Solche Entscheidung sind für mich sehr schwer zu treffen. Getreu dem Analytiker: Was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich „Lieblings“? Höchstspannend und fesselnd finde ich die Theorien und Erkenntnisse eines bekanntes Mannes Namens Immanuel Kant, mit denen ich mich geraume Zeit beschäftigt habe. Dabei will ich gar nicht behaupten, dass ich alles durchdrungen habe.

Wenn du ein Superheld wärst, welche Fähigkeit hättest du dann?

Eine Fähigkeit ganz für mich allein: Ich könnte mich in eine Gefühlslage versetzen, die sich aus zwei Elementen zusammensetzt. Ich wäre dann zufrieden und energiegeladen. Das benötige ich, wenn’s im Alltag mal nicht so klappt.

Auf welche Erfindung wartest du?

Auch wenn ich mich wiederhole: das beamen würde den Job als Berater und Trainer erheblich erleichtern.

Wenn Du ein Gesetz erlassen dürftest, wie würde es lauten?

Zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 km/h. Denn die Erfahrung zeigt, dass ich in Ländern, in denen diese Regelung gilt ebenso schnell jedoch sehr viel entspannter von A nach B gelange wie hier in Deutschland. Und nicht zu vergessen: Damit ist ein wenig auch der Umwelt geholfen.

Noch mehr Rainer gibt es hier.

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