SOPHIST bringt Licht in die Dunkelheit

Anforderungen beinhalten meist einen Hinweis auf ihre juristische Relevanz. SOPHIST bringt Licht in das Wirrwarr um die deutsche Übersetzung der aus dem englischen stammenden Worte „shall, should und will“.

Bei der Spezifikation von Anforderungen, legt man in der Regel für jede Anforderung eine juristische Relevanz fest. Man unterscheidet hier zwischen rechtlich bindenden, dringend empfohlenen und zukünftigen Anforderungen. Dies geschieht indem man die Anforderung mit einem Schlüsselwort (engl. shall – should – will) versieht. Das große Problem hierbei ist die Übersetzung ins Deutsche. Hier existieren viele Möglichkeiten diese Schlüsselworte zu übersetzen.
Wir stoßen in der Projektrealität auf die folgenden beiden Übersetzungen:
Somit wird der Begriff „soll“ einerseits für empfohlene Anforderungen verwendet, andererseits für juristisch verbindliche Anforderungen.
Es existiert in der gesamten Fachliteratur keine eindeutige Lösung für das Problem, sondern nur sich gegenseitig widersprechende Ansätze.
SOPHIST hat sich nun festgelegt. Wir sind zu der Überzeugung gelangt, das „shall, should und will“ durch die Worte „muss, sollte und wird“ übersetzt werden muss um die juristische Relevanz Ihrer Anforderungen eindeutig zu klassifizieren. Diese Festlegung umgeht das Problem, dass der bisher unterschiedlich eingesetzte Begriff „soll“ vermieden wird.
Wir haben beim Nachdruck unseres RE-Buches diese Erkenntnis natürlich auch mit einfließen lassen.
Die nun aktualisierte SOPHIST Anforderungsschablone sieht wie folgt aus:
Wir hoffen damit einen weiteren Schritt in Richtung einer perfekten Spezifikation gemacht zu haben.

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